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es anders wird; aber——— es iſt das letztemal, daß ich davon zu Dir rede. Und nun, lebe wohl! Lebe wohl, meine Sophie! Gott ſegne Dich!“
Und ehe ich mich recht beſinnen konnte, hatte er mich umarmt und war verſchwunden.
War das ein Sturm! Ruhig fühlte ich mich nachher nicht; ruhig werde ich vielleicht auch lange noch nicht. Aber wenn er auf dem tobenden Meere den Frieden ge⸗ funden hat, dann muß ich zufrieden ſeyn, daß———
Den 15. April.
Seit einigen Tagen läßt er ſich nicht bei uns ſehem Das iſt traurig, aber ich darf nicht murren. Er thut, was Recht iſt und einem Manne ziemt. Das zärtliche und ſtolze Herz will nicht ſeufzen, will ſeine Wunde nicht zeigen, ſondern wie der Vogel in der Wüſte ſie und ſeine Qual in den freieren, höheren Räumen verbergen, wohin kein menſchliches Auge dringt Er iſt edel geſinnt und groß, und ich———— 2
Im Hauſe herrſcht ſeit einigen Tagen eine Ruhe,
wie ſchon lange nicht mehr. Das kommt von der ruhige⸗ ren und heitereren Stimmung Flora's. Wie lange wird dieſe anhälten?—
Den 19ten auf ben 20ſten April in der Nacht.
Flora fühlte ſich geſtern etwas unwohl und blieb deß⸗ halb zu Hauſe, ſtatt mit meiner Stiefmutter und Selma zu einem Mittageſſen zu fahren. Ich habe eine beſondere


