damit
hent⸗ rridor ſtehen
bin?“ ziem⸗ irklich Schein ſchei⸗ man
geben,
ie ſind
ſo ge⸗ hrheit ange⸗ n wie ſagte
Wir ander, ie iſt hreren d doch r hal⸗
h dieſe es da offen ch wie Liebe.“ chend. d näh⸗
ie ſo,
29
„Topp, Fräulein Caprice!“
Wir drückten uns lachend die Hände und ſchieden als beſſere Freundinnen, denn je.
Ungeachtet der Worte Flora's machte ich dieſen Abend auf unvorgreifliche Vermuthungen hin zwei Paare und verei⸗ nigte Flora mit St. Orme und Selma mit Felir. So wäre nur noch meine Stiefmutter und ich zu verſorgen. Nun, wir werden einander gegenſeitig im Alter tröſten, und den Staat zuſammen regieren. Thorild und Madame Genlis ſollen uns helfen.
Den 6. Nov.
Meine unvorgreiflichen Vermuthungen ſind vereitelt und von Wem?— vom Freiherrn.
Beim Frühſtück erklärten Flora und ich heiter unſre Uebereinkunft vom geſtrigen Abend. Meine Stiefmutter nahm die Sache ſcherzhaft, wie ſie erzählt wurde, und lachte über unſern„Haßvertrag.“ Selma dagegen nahm die Sache nicht ſo auf, ſondern ſah uns mit ernſten, faſt traurigen Augen an. Ich ſuchte ſie zufrieden zu ſtellen, indem ich ihr zeigte, daß unſer Haß eigentlich nur ein neuer Weg zur Freundſchaft wäre. Sie wurde wieder heiter und
Etwas Zank und Streit Nicht viel bedeut't
ſingend, verließ ſie uns, um Haushaltungsgeſchäfte zu be⸗ ſorgen. Etwas ſpäter trat der Freiherr ein. Nach einer kurzen allgemein geführten Unterhaltung nahm er Flora bei Seite und ſprach lange und leiſe mit ihr. Er ſchien ſie angelegentlich um Etwas zu bitten und ergriff dabei mehreremal ihre Hand. Flora aber ſchien dies ganz ruhig hinzunehmen. Ich ſah meine Stiefmutter an, und dieſe wiederum mich.—„Der Herr Vormund und das Fräu⸗ lein Mündel ſcheinen auf ſehr freundſchaftlichem Fuße mit einander zu ſtehen?“ ſagte ich.
„Ja,“ gab meine Stiefmutter zur Antwort,„ſie ſind


