en ft ne n, m ne ſie ö⸗ ch⸗ in fen ef⸗ n. im nir
ieß nt, lan ich. der den im ora ags dem ung ren bei ihre lick,
kam tzte,
her eige ion,
die, wie ich glaube, meine Stiefmutter hört: wenigſtens wüßte ich nicht, warum ſonſt ihre Blicke ſo herausfor⸗ dernd auf mich gerichtet wären. Selma's luſtige Bemer⸗ kungen unterbrachen die Rede und machten uns Alle la⸗ chen. Auch Flora lebte auf und ward witzig, ja ſati⸗ riſch; ich trug ebenfalls das Meinige dazu bei, und unſre gnädige Frau Mutter ſchien höchſt erfreut. Wir muſter⸗ ten verſchiedene gute Bekannte auf dem geſtrigen Balle: verſchiedene Toiletten wurden kritiſirt. Dabei blickte Selma ſchelmiſch meinen Kragen an und wollte ihn etwas„Ro⸗ coco“ finden. Meine Stiefmutter muſterte mein Fleid und wollte auch dieſes etwas„Rococo“ finden, worauf ich die Bemerkung machte, daß meine Perſon ſelbſt etwas „Rococo“ wäre, was jedoch mit vieler Artigkeit, aber entſchieden, verneint wurde. Meine Stiefmutter ſagte, ich ſtehe gerade in dem für ein ſchönes Frauenzimmer beſten, „im modernen“ Alter, ich wäre„la femme de trente ans, la femme de Balsac,“ und fügte Verſchiedenes, zwar nur halb, aber verſtändlich genug ausgeſprochen hinzu, wie ich mich conſervirt hätte, dann von meinem Teint, meinen Augen, meinen Händen, was anzuhören mir armer Evenstochter großes Vergnügen machte. Selma wollte ſich durchaus meiner Toilette annehmen, damit „auch dieſe“ modern würde, und ich verſprach, mich ihrer Tyrannei zu unterwerfen.
Nach dem Frühſtück ſetzten meine Stiefmutter und ich das Geſpräch Téte-a-Pete fort und ich bemerkte dabei, daß ihr Geſicht bedeutend gealtert habe und etwas Unruhiges und Geſpanntes in ihrem Blicke lag, das ich früher nicht darin gefunden hatte; doch hatten ihre Züge ihre edle Schönheit nicht verloren. Während wir ſpra⸗ chen, begoß Selma die Blumentöpfe und trillerte dazu ganz anmuthig. Oft wandten ſich die Augen meiner Stiefmutter wie nach ihrem Lichte nach ihr hin.
Flora war ſehr launig. Bald öffnete ſie ein Buch, das ſie gleich darauf wieder von ſich warf, bald ſetzte ſie ſich an's Forte⸗Piano und ſpielte Etwas mit großer


