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Streit und Friede oder Scenen aus Norwegen : Erzählung / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
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that es mein Mann ſelbſt während der Geiſtesverwirrung, unter welcher das Schreiben endigt genug, die Hand der Vorſehung hat ihn vor Vernichtung bewahrt und in meine Hände geführt..

Sie wiſſen jetzt die Veranlaſſung meiner plötzlichen Reiſe. Und ſollte ſie auch hier aufhören, ſollte ich mei⸗ nes Lebens höchſten Wunſch und letzte Hoffnung nicht er⸗ füllt, ſollte ich meiner Schweſter Sohn nicht wiederſehen und ſelbſt in ſeine Hände geben dürfen, was ihm mit Un⸗ recht entriſſen wurde, ſo hören Sie meinen Wunſch, meine feierliche Aufforderung. Suchen Sie, ſobald es Ihnen möglich iſt, in Bergen den eben genannten Mann auf, deſſen weitere Adreſſe Sie in dieſem Papiere finden wer⸗ den; ſagen Sie ihm, daß ich Sie in meiner letzten Stunde beauftragt habe, in meinem Namen zu handeln ſparen Sie, wenn es nöthig iſt, weder Geld, noch Verſprechun⸗ gen, noch Drohungen aber forſchen Sie aus, wo mei⸗ ner Schweſter Sohn ſich befindet. Und dann gehen Sie zu ihm; Sie ihm meinen letzten liebevollen Gruß, übergeben Sie ihm dieſes; es iſt mein Teſtament und wird ihm zum Beſitz Alles deſſen verhelfen, was ich mein nenne, und was eigentlich bloß das Vermögen ſeiner Mutter iſt, denn mein eigenes iſt beinahe ganz zu Grunde gegangen. Sagen Sie ihm, daß der Gram um ihn mein

Leben verzehrt hat, bitten Sie ihn, wenn er meiner noch in Liebe gedenke, ſo Alber mein Gott! was thun Sie? Warum faſſen Sie meine Hand ſo an.. Sie weinen!

Sagen Sie mir....A ſtammelte Harald mit einer von Bewegung beinahe erſtickten Stimme,trug dieſes Kind ein kleines eiſernes Kreuz an einem Band um ſei⸗ nen Hals in der Mitte ein geflügelter Cherubs⸗ kopf

Ich nahm es von der Bruſt ſeiner Mutter und hing es an die ſeinige.

Und hier hier hängt es noch! rief Harald, indem er Madame Aſtrids Hand das an ſeinem Halſe