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verzagt allein zurückfahren. Kutſchiren konnte ſie und den Weg hoſſte ſie ſchon zu finden. Aber kaum ahnte Harald ihre Abſicht, als er ſich fertig machte, ſie zu be⸗ gleiten, und Suſauna bemühte ſich vecgebens, es ihm auszureden. Der Wirth und die Wirthin dagegen hatten in ihrer Herzlichkeit Viel gegen dieſen ſchnellen Aufbruch einzuwendnn und drohten ihnen mit der„Aasgaardsreija,“ die um Weihnachten ihr Weſen zu treiben pflege und ſie unterwegs entführen werde, wenn ſie auf ihrem unver⸗ ſtändigen Vorſatze beharren. Sie beſtanden gleichwohl darauf und reisten ab, von der ganzen Familie bis an den Schlitten begleitet. Suſanna dankte ihnen mit ge⸗ rührtem Herzen für ihre Güte, verſprach der liebenswür⸗ digen Thea, ſie öfter zu beſuchen und küßte herzlich die kleine Minna, die an ihrem Halſe hing.
Kaum waren ſie im Schlitten und zwiſchen Bergen und Wäldern, ſo machte Sufanna ihrem Herzen dadurch Luft, daß ſie Harald die Geſchichte erzählte, die ſie ſo eben gehört hatte. Ihr eigener Abſcheu war nicht geringer, als Haralds Wuth über ſolche niederträchtige Verläum⸗ dung und über Leute, die dergleichen Erzeugniſſe ihrer eigenen gemeinen Seele auszubreiten im Stande ſeien. Ja er eiferte ſo gewaltig gegen die alte Frau Braun, er ſtieß ſo drohende Reden gegen ſie aus und das Pferd machte dabei ſo heftige Seitenſprünge und Sätze, daß Suſanna ſich angelegen ſein ließ, das Geſpräch auf andere Gegenſtände zu lenken und daher Harald fragte, was denn eigentlich die Aasgaardsreija ſei und warum man ſie da⸗ mit habe ſchrecken wollen?
Harald kam wieder in ſeine gewöhnliche Laune und verſicherte Suſanna, man dürfe damit nicht ſcherzen. „Die Aasgaardereija,“ erklärte er weiter,„beſteht aus den Geiſtern, die nicht gut genug ſind, um den Himmel zu verdienen, und doch nicht ſchlecht genug, um in die Hoͤlle zu kommen; aus Trinkern, feinen Betrügern, kurz aus allen denen, die ſich aus irgend einer Urſache dem Teufel verſchrieben haben. Sie müſſen zur Strafe her⸗


