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Streit und Friede oder Scenen aus Norwegen : Erzählung / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
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richtige Wahrheit über die Geſchichte der Oberſtin zu ſa⸗ gen, dann ließ Suſanna ſich jedesmal aufs Neue bethö⸗ ren, horchte, erbleichte, weinte, bis die immer merkwürdi⸗ ger Wunder der Erzählung aufs Neue ihren Argwohn weckten und die Unterhaltung das bereits berich⸗ tete Ende nahm, d. h. jetzt trat Barbara wieder auf, ſchimpfte, drohte, warf zornig die Thüre zu und Harald lachte.

In Einer Sache ſtimmten jedoch Harald und Su⸗ ſanna immer vollkommen überein, nämlich in dem Eifer, mit welchem ſie ihrer Herrin zu dienen ſuchten, und ſo kam es wohl, daß ſie, ohne es ſich ſelbſt recht zu geſtehen, immer mehr Achtung vor einander gewannen, was ſie je⸗ doch keineswegs verhinderte, recht wacker, er die Schwe⸗ den, ſie die Norweger anzugreifen und zu läſtern.

So gingen unter beſtändigem Wechſel von Streit und Stillſtand die Herbſtmonate mit ihren dunkelnden Tagen und zunehmender Kühle unvermerkt vorüber und die Zeit kam heran, wo die Frauenzimmer in großen wie in kleinen Häuſern alle Hände voll zu thun haben, die Zeit der Lich⸗ ter und der Torten, des Tanzes, der Spiele und der K⸗ derfreude, mit einem Wort

Die Weihnachtszeit.

Eilt, ihr muntern, leicht beſchwingten Kleinen, Euch zum Feſtmahl' zu vereinen.

Weihnachten naht,

Wo ihr empfah't Goldgelbe Aehren vor allen Scheunen.

. Bjerregaard. Die Sonue ſoll die ganze Erd beleuchten und erwärmen, weßhalb ſich auch die Erde freut bei ihrer Ankunft.

Königsſpiegel.

Gott ſei Lob und Preis geſagt für die Sonne! So mancher Freund, ſo manche Freude verläßt uns während