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daß Mar⸗
was mein
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gnädiges Fräulein, daß meine künftige Frau den Tag nicht bereuen ſoll, an dem ich ihr Mann wurde; Nie⸗ mand wird ſie inniger verehren, Niemand artiger gegen ſie ſein, als ich.“
„Das glaube ich, aber mein beſter Baron, warum beweiſen Sie Ihre Lehre nicht mit Ihrem Leben?“
„Mein gnädiges Fräulein, warum haben Sie mir vor zehn Jahren als ich Ihren Rath befolgen wollte, einen Korb gegeben?“
Fräulein Margarethe war Etwas verlegen, faßte ſich aber bald wieder und ſagte unbekümmert:
„Ich wäre doch neugierig, wie Sie als Ehemann Ihren Tag zuzubringen gedächten.“
„Sie ſind allzugütig, allein ich geſtehe aufrichtig, daß ich mit mir ſelbſt noch nicht darüber einig bin. Ich will hierüber den guten Rath meiner Frau abwarten. Soviel iſt mir indeß klar, daß wir jeden Tag mit Aufſtehen be⸗ ginnen und mit Insbettgehen ſchließen werden.“
„Nun,“ ſagte Fräulein Margarethe,„das klingt doch wenigſtens neu und nicht im Mindeſten trivial. Ich wünſche Ihnen Glück zu dieſer herrlichen, außerordentlichen Idee. Ich zweifle nicht daran, daß Ihre Ehe ungemein glücklich ſein wird, zumal—“ hier ſtockte Fräulein Margarethe.
„Was zumal?“ fragte Baron H. neugierig.
„Zumal für Ihre Frau, da das Haus bereits zum Voraus mit einem Filius geſegnet iſt,“ ergänzte Fräulein Margarethe mit ſarkaſtiſchem Ton und Blick.
Dieſe Worte hatten die ſeltſame Wirkung, den Baron H. ein wenig zu verwirren. Er antwortete haſtig:„Ganz richtig, ganz richtig,“ fügte aber bald mit der größten Ruhe hinzu:„Wenn ſie damit nicht zufrieden iſt, ſo bin ich mit ihr auch nicht zufrieden.“
Fräulein Margarethe ſah Etwas beleidigt aus. Der Baron ſtand auf und ſchloß ſich einer gähnenden Gruppe an.
Mein geliebter Leſer, ich fürchte, auch du haſt dich ein wenig gelangweilt, allein dieß iſt einmal in dieſem


