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ſein Verſtand ſich weigert. Sie darf nicht mit ihm dis⸗ putiren, aber ihr inniger Glaube wird ſich ihm unwill⸗ kürlich mittheilen. Er wird den Himmel durch ihren Blick ſehen. Ich weiß, daß ich nicht bin und nicht habe, was A. bedarf. Ich würde ihn nicht glücklich machen können.“
„Nun gut, wenn alſo von A. keine Rede ſein kann, ſo haben wir noch den Staatsrath P. in Betracht zu ziehen, der ſich gewiß nächſter Tage erklären wird. Er hat bereits mit mir in den hoͤchſten Lobeserhebungen von dir geſprochen. Erſt kürzlich hat er ſich ein Haus in der Koniginſtraße gekauft und er verſteht dich zu ſchätzen.“
„Ich bin ihm ſehr verbunden für ſeine gute Meinung, glaube aber nicht, daß er dabei Heirathsgedanken hat; uberdieß koͤnnte ich ihm noch weniger meine Hand geben, als dem Profeſſor A.“
„Höre, meine beſte Edla, mein gutes Kind, ich ſehe wohl, wie das Alles kommt. Du kannſt nicht an ſie den⸗ ken, weil du zu viel an mich denkſt. Aber ich verſichere dich, daß ich Kraft zu entbehren habe— überdies habe ich gedacht. ja mein Kind, um deinetwillen, um dir vollkommene Freiheit zu geben, habe ich ſelbſt ich bin zwar nicht mehr jung und das Grab
„Ach Vater, liebſter Vater, ſprechen Sie nicht da⸗ von!“ bat Edla mit Wärme, indem ſie ſeine Hand zwi⸗ ſchen die ihrigen nahm.„Sie ſind noch in Ihren beſten Jahren und werden noch lange für das Glück Ihrer Kin⸗ der leben. Was mich betrifft, ſo kann ich bloß wiever⸗ derholen, daß ich mich in meiner gegenwärtigen Lage viel zu glücklich befinde, um irgend eine andere wünſchen zu kön⸗ nen. In meinen Jahren trennt man ſich nicht ſo leicht von alten lieben Gewohnheiten. Sie, mein Vater, und die ſtillen Beſchäftigungen, an die ich mich ſchon lange gewöhnt, erfüllen Alles, was meine Seele bedarf. Laſſen Sie mich hoffen, mein beſter Vater ſagen Sie mir, daß es nicht Unzufriedenheit mit mir iſt, was Sie veran⸗ laßt, mir heute das Heirathen anzuempfehlen.“
„Nein, mein Gott, nein! Wie du auch ſo ſprechen


