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in einem klareren Licht als jetzt vor ihnen ſiehen würde. Sie theilte ihnen Bruno's Brief mit, wußte die Aus⸗ vrücke zu ſeinem Vortheil zu deuten, gab einen Wink über die mögliche Löſung des Räthſels und— erreichte, was ſie ſuchte. Die Alten wurden ruhiger und über⸗ ließen es ihr, die ganze Sache zu leiten.
O wie ſchön iſt nicht ein ſolches Vertrauen zwi⸗ ſchen Eltern und Kindern!
Ich verließ Serena beim Frübſtück, das ſie mit der gewöhnlichen Sorgfalt für die Alten bereitete, wäh⸗ rend ſie dieſelben verſicherte, daß ſie keinen Schmerz von ihrer Wunde habe, daß ſie bald wieder ganz gut ſein werde.
Ich ging heim, um zu ruhen. Ich bin müde, aber noch mehr unruhig und aufgeregt, als müde. Um mich zu beruhigen, habe ich dir geſchrirben, meine Marie, denn der Herzensfreundin ſich mitzutheilen, iſt ein wohl⸗ thuendes Opium für die Seele. Ich ſpüre bereits, daß es wirkt und will jetzt zu ſchlafen ſuchen.
Bär und Serena haben beſchloſſen, Hagar ſoll im Dahl'ſchen Hauſe bleiben, bis ſie entweder ſtirbt oder geſund wird. Sie könnte nicht ohne Gefahr wegge⸗ bracht werden. Im Uebrigen wird man die abſcheu⸗ liche Geſchichte ſo geheim als möglich zu halten ſuchen und beſonders verbindern, daß ſie ma chère mére zu Ohren komme. Ach! wie wird ſich dieſes Alles wohl entwickeln? Mehr werde ich dir ſagen, Marie, wenn ich ſelbſt mehr weiß.


