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Bogen von deinem Schreibpapier geben, damit ich Con⸗ fekt darauf backen kann.“
Bär(ſehr verblüfft).„Einen Bogen von meinem Schreibpapier?“
4„Ja, mein ſüßer Freund; von deinem aller⸗ ſeinſten Schreibpapier.“
„Vom feinſten Schreibpapier? Biſt du
toll?“
Ich.„Gewiß nicht, aber ich glaube, daß du ein Bischen verrückt biſt.“
Bär.„Habſüchtige Meerkatze, höre auf, in meinem Papier zu wühlen. Du bekommſt Nichts von meinem Papier.“
Ich.„Geizige Beſtie, ich will und muß das Papier haben.“
Bär.„Ich muß! Ei, ei! nun, wir wollen doch ſeben, ob du deinen Willen ausführſt.“(Und der grobe Bär hielt meine beiden kleinen Händchen zwiſchen ſeinen großen Tatzen feſt.)
Ich.„Du garſtiger Bär! Du biſt noch ſchlimmer als alle vierfüßigen Thiere. Laß ſogleich meine Hände los. Laß los, ſage ich, ſonſt beiße ich!“ Und als er nicht los ließ, biß ich, ja, Marie, ich biß ihn wirklich in die Hand. Er aber hohnlächelte bloß und ſagte:
„Ja, ja, mein Weibchen, ſo geht es allen denen, die trotzen, ohne die Macht zu veſitzen. Nimm jetzt das Papier, nimm's.“
„Ach, laß mich los, laß mich los.“
„Bitte ſchön.“
„Süßer Bär.“
„Bekenne deine Unmacht.“
„Id.
„Bitte um Verzeibung.“
„Ach, verzeihe mir.“
„Gelobe Beſſerung.“
„Ach ja, ich will mich beſſern.“ „Nun— ich begnadige dich. Keine ſaure Miene


