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Cabriolet ſaß, fing ich an, mich in meiner kleinen Welt zu orientiren. Doch von Haus und Umgebung ſpäter; zuerſt muß ich vom Herrn des Hauſes ſprechen; denn du kennſt ja meinen Bären noch nicht, Marie. Ich habe deinen Brief vor mir liegen, deinen lieben Brief, den ich einige Tage nach meiner Hochzeit erhielt. Meinen beſten Dank, gute, geliebte Marie, für alle herzlichen Worte und weiſen Rathſchläge! Sie ſind wohlverwahrt an einem Orte, wo ſie nicht vergeſſen werden ſollen. Und jetzt zu deinen Fragen, die ich recht ordentlich zu beantworten ſuchen will. Vor Allem zu Bär. Hier haſt du ſein Portrait. Mittlerer Größe, jedoch keineswegs zu klein— gar nicht unangenehm— dick und breit. Schöne, hellgelockte Perücke, von unſers Herrgotts eige⸗ ner Hand gemacht. Großes Geſicht, couleur de rose, blonde Augenwimpern und kleine hellgraue Augen, mit einem gewiſſen durchdringenden Blick, unter tüchtigen Büſchen graugelber Augenbraunen. Naſe hübſch, wie⸗ wohl etwas dick. Mund groß und mit guten, aber— o Herzeleid! vom Rauch gebräunten Zähnen verſehen; große Tatzen, übrigens ſchön geformt und gut gepflegt; große Füße; bärenartiger Gang— trotz all dem aber bekommſt du noch keinen rechten Begriff von ſeinem Aus⸗ ſehen, wenn du nicht den guten, offenen, freundlichen Ausdruck ſeines Geſichtes ſiehſt, der gleich auf den er⸗ ſten Blick ein frohes Vertrauen einflößt. Es ſpricht, wenn der Mund ſchweigt, was ſeine Gewohnheit iſt. Die Stirne iſt klar, die Haltung des Kopfes, ſo wie man es ſich bei einem Aſtronomen denkt, die Stimme ein grober Baß, der ſich im Geſang gar nicht übel aus⸗ nimmt. Da haſt du Bär's Aeußeres; das Innere— beſte Marie, muß ich ſelbſt noch ſtudiren. Seit zwei Monaten Braut, ſeit 14 Tagen Frau, habe ich bei einem Manne, der ſehr wenig Worte macht, und den ich nicht über ein halb Jahr kannte, noch nicht ganz auf den Grund kommen können. Indeß hoffe und glaube ich alles Gute⸗
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