von ſchwarzem Sammt, die ich Helm nennen will, weil mir im Augenblick kein anderes Wort einfiel und ich auch jetzt noch kein beſſeres weiß. Sie ſah gut, aber ſonderbar aus. Dieß war die Generalin Mansfelt, die Stiefmutter meines Mannes und ma chéère mére. Sie warf bald ihre großen dunkelbraunen Augen auf uns, hörte ſogleich auf zu ſpielen, legte Geige und Bogen weg und ſtand mit ſtolzer Haltung, aber fröhlicher und offener Miene auf. Bär führte mich vor. Ich zitterte ein wenig, verneigte mich tief und küßte ma chère mère die Hand. Sie küßte mich auf die Stirne und ſah mich eine Weile ſo ſcharf an, daß ich die Augen niederſchlagen mußte, worauf ſie mich auf's Neue ſehr herzlich auf Mund und Stirne küßte und faſt eben ſo derb, als Bär ſelbſt umarmte. Jetzt kam die Reihe an Bär; er küßte ehrfurchtsvoll ma chére mére's Hand, ſie reichte ihm die Wange hin und Beide ſahen recht freundlich aus.„Seid willkommen, meine lieben Freunde!“ ſagte ma chére mère mit lauter, männlicher Stimme,„das iſt ſchön von euch, daß ihr zu mir kommt, ehe ihr in euer Haus ginget. Ich danke euch dafür. Ich hätte euch wohl beſſer empfangen, wenn ich Nachrichten gehabt hätte, jedenfalls aber weiß ich, daß „Willkommen“ das beſte Gericht iſt. Ich hoffe, meine Freunde, daß ihr zum Nachteſſen dableibt.“
Bär entſchuldigte uns und ſagte: wir wünſchen bald nach Hauſe zu kommen, ich ſei müde von der Reiſe, indeß haben wir nicht an Carlsfors vorbeifahren wollen, ohne ma chére möre unſere Ehrfurcht zu bezeugen.
„Das iſt ſchön,“ ſagte ma chère méère vergnügt; „wir wollen ſogleich drinnen weiter davon ſprechen, aber vorerſt muß ich mit den Leuten hier ein paar Wörtchen reden.„Hört mich an, gute Freunde!“ Und ma chére möère klopfte mit dem Bogen auf den Rücken der Geige, bis eine allgemeine Stille im Saale entſtand.„Meine Kinder!“ fuhr ſie feierlich fort,„ich habe euch zu ſagen — zum Henker! willſt du ſtill ſein dort?— Ich habe
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