Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. 93

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Abrechnung über den großen Schatz von Flandern, den Ihr geſtohlen, müſſen wir haben.

Man betrügt Euch, Geſellen! antwortete Arte⸗ velde.Aus dem Schatze von Flandern habe ich auch nicht einen einzigen Groot genommen. Geht in Frieden nach Hauſe, ich bitte Euch! Kommt morgen am hellen Tage wieder. Ich werde Euch zu Eurer Zufriedenheit Rechenſchaft über Alles ablegen, was Ihr begehren könnt. Ihr werdet ſehen, daß man Euch irre führte.

Nein, nein! rief Geeraert Denys mit ſcheußlichem Lachen, Artevelde drohend.Augenblicklich müſſen wir Rechenſchaft haben; wir wiſſen, daß Ihr den Schatz ge⸗ raubt und wie ein ſchnöder Dieb nach England geſandt habt. Ihr ſollt uns ſo nicht entwiſchen; Ihr müßt ſter⸗ ben, Landesverräther!

Er muß ſterben! heulten ſeine Anhänger ihm nach.

Kommt herunter von dort oben und ſprecht nicht mehr von ſolcher Höhe zu uns! ſchrie ein anderer Haufe ihm zu.

Seiner Stimme mehr Kraft und Nachdruck gebend, entgegnete Artevelde:

O, Geſellen! Ihr verlangt meinen Tod. Erinnert Ihr Euch denn nicht, daß ich meine Ruhe, mein Gut und mein Leben Preis gab für Flanderns Erlöſung und Eure Wohlfahrt, daß Ihr hier an demſelben Orte, wo Ihr jetzt mein Blut vergießen wollt, geſchworen habt, mir beizuſtehen und mich zu vertheidigen bis zum Tode?