Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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t. Die wolle, bereits n. Sei

2.5

n Laufe unte von ad aus, en hat; en und aus der Brand, Heulen plötzlich die vor die Ge⸗ rThüre valtſam

unt mich bs! Ich raſch! an ihn, ang wie nd ihre

Jakob von Artevelde. 87

O, fliehet, fliehet! ſchrie er.Da ſind ſie! Der Oberhauptmann! Feuer! Schwert! Mörder!

Frau Artevelde ſprang erſchreckt auf und nahm ih⸗ ren Knaben in die Arme, den keuchenden Lieven voll Angſt anſchauend, als ob ſie von ſeinem Wahnſinne das angekündigte Unglück erwartete.

Veerle ſtand zitternd da und betrachtete mit ſtarren Augen das fleiſchloſe Gerippe, das ſo plötzlich vor ihr erſchien. Sie konnte nicht glauben, daß dieſes Geſpenſt ihr lebender Geliebter ſei, und floh ihn ſchreiend. Aber er, von Geißeln der Angſt getrieben, lief ihr nach, faßte ſie um den Leib und riß ſie mit eiferſüchtiger Gewalt nach der Thüre, während er Frau Artevelde zurief:

Raſch den Oberhauptmann! Er fliehe! er fliehe! O, Freundin! ſagte er nun zu Veerle, die ihm heftig Widerſtand leiſtete,komm, folge mir! Ich will Dich retten, Dich erlöſen. O, Gott! Du weigerſt Dich? Du willſt ſterben? im Blute...... vom Feuer verzehrt werden? Ach! ach!

Als er dieſen Lärm vernahm, kam der Operhaupt⸗ mann mit ungefähr zehn Freunden herab. Ghelnoot van Lens lief mit drohenden Geberden auf Denjenigen zu, welcher Veerle entführen wollte, und ſchlug ihn mit einem Hiebe zu Boden.

Gott! rief er,es iſt Lieven!

Der Jüngling mußte ſich ſtark verletzt haben; den⸗ noch ſprang er aber wieder in die Höhe und ſtürzte kniend und mit aufgehobenen Armen vor Artevelde nieder, die⸗

ſem zurufend: