82 Zakob von Artevelde.
ſchien ihm zugleich, als ob er Brandfackeln in den Hän⸗ den Einiger erkannt habe.
Was mochte dieſer finſtere Zug zu bedeuten haben? Beile! Hämmer! Fackeln! Man wollte alſo Blut ver⸗ gießen, zerſtͤren, vertilgen durch Feuer und Schwert! War die Furcht der Wittwe gegründet? Würden Ver⸗ leumdung, Neid und Rachſucht endlich ihr Opfer ver⸗
Es waren abſcheuliche Gedanken, welche den Jüng⸗ ling zittern machten wie ein Schilfrohr, und ihn zwan⸗ gen, die Hand an die Mauer zu legen, um eine Stütze zu finden. Er hielt mittlerweile ſein Auge mit geſpann⸗ ter Aufmerkſamkeit auf die dunkle Ebene gerichtet, um zu erſpähen, was ſich zutrage, und horchte genau, ob kein Geräuſch, keine Stimme ihm deutlich mache, was der Zweck dieſer ſchleichenden Männer ſein möge.
In dieſem Augenblicke erſchienen vier oder fünf Per⸗ ſonen am Ende der Frauenſtraße. Die Ebene betretend, näherten ſie ſich allmählig der Mauer der Sanct Quin⸗ tenklauſe und gingen dort, leiſe ſprechend, langſam vor⸗ bei. Der Jüngling zog ploͤtzlich voll Abſcheu den Kopf zurück, bedeckte das Antlitz mit den Händen und ſeufzte mit erſtickter Stimme:
„O, Jammer! Mein Vater! Er dabei? Es ſind Mörder! Ich will es wiſſen...... es verhindern...... ihm die ſchnöde Miſſethat noch erſparen! Vielleicht! O, Gott! ſteh' mir bei!“
Mit dieſen Worten verließ er ſeinen Zufluchtsort und wollte ſeinem Vater nacheilen; er ſah jedoch Nichts
als vie gingen Jeman er glei hinauf zu hal
A auf de Er ha Schoo Mit d ſeine ſpreche barkeit dieſe 6 flamm antriel um ſie Wollte
wende Dein Märty
D


