Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. 79 fühlen! Heerde vor einem Spinnrade ſaß. Er wollte die Thür wie lebt öffnen, ohne ein Wort an ſie zu richten; ſie hielt aber 88

das Rad an und ſagte zu ihm: lählig inIhr geht aus, Jan? Wißt Ihr die Neuigkeit? Der 4 n wieder Oberhauptmann iſt in der Stadt. An Eurer Stelle 1 inbeweg⸗ würde ich heute Abend zu Hauſe bleiben.

Der Jüngling ließ den Griff der Thüre los und

verſun⸗ näherte ſich der Frau, ſie fragend anſehend. un ſtandArmer Junge! antwortete ſie;Du weißt auch das Ant⸗ nicht, was geſchieht, und ſagt man Dir auch etwas, ſo

vergißt Du es gleich wieder. Du biſt geſtern doch bis e, indem tief in die Nacht ausgeblieben; haſt Du denn nicht ge⸗ nen Gür⸗ hbört, wie man dem Oberhauptmann den Tod ſchwur?

Ich habe es gehört, ſeufzte er;aber glaubt Ihr

iſam und denn, daß die Mörder es wagen würden, den Ober⸗

fffen..... hauptmann anzutaſten?

ebitterenMörder? Mörder? rief die Wittwe verwundert.

npfen mitIhr wißt alſo nicht, daß der Oberhauptmann den

auf einem Schatz von Flandern nach England geſandt hat? daß er

Blick auf das Land gegen klingende Münze an König Eduard

. wo verkaufte?

,ſo nahe Ein Lachen des Mitleidens und der Verachtung zeigte ſich auf dem mageren Antlitz des Jünglings, während

ßtloſigkeit ein Seufzer des Unwillens ſeiner Bruſt entſtieg.

aufwacht,Ach! rief er verzweiflungsvoll;die Verleum⸗

inen ganz dung iſt eine ſchreckliche Macht, ein Gift, das ſich Tropfen . für Tropfen ſelbſt in dem reinſten Herzen ſammelt. Es im Vor⸗ ſind Erfindungen des Teufels, arme Frau!

el bei demIhr glaubt es ſchon wieder nicht? fragte die