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von Sanct s die arme ſaß in ei⸗ ling, wel⸗ blickte. cht zeugend, ad da ſogar ſicht, durch e erleuchtet, unverkenn⸗ erzes. Wäh⸗ s um ſeinen ihren tiefen
Jakob von Artevelde. 77 Höhlen wie von wahnſinnigem Feuer; die Hände ruh⸗ ten machtlos und ſchlaff auf den Knien; ſie ſchienen einem Gerippe zu gehören, ſo deutlich konnte man jeden Kno⸗ chen in ihnen ſehen.
Der kranke Jüngling blieb lange in derſelben Hal⸗ tung ſitzen, ohne daß die mindeſte Bewegung oder der leiſeſte Seufzer Leben an ihm verrieth. Endlich durchlief ein fieberhaftes Zittern ſeine Glieder; er drückte beide Hände an die Stirn, als wolle er ein Feuer erſticken, das unter ſeinem Schädel brannte. Dann ſagte er mit heiſerer Stimme:
„Vater, Vater! könnteſt Du ſehen, was ich leide! könnteſt Du fühlen, was mein Inneres krampfhaft zu⸗ ſammenſchnürt und wie der Wurm der Verzweiflung mir das Herz Faſer für Faſer zernagt! O, möge Gott mei⸗ nen Märtyrertod in der Waage des Gerichtes für Deine Miſſethaten aufwiegen laſſen! Ich würde ihn noch ſeg— nen, daß er mich dieſen ekelhaften vergifteten Kelch leeren ließ...... Veerle, Veerle! Du gabſt mir Dein jung⸗ fräuliches Leben...... Ich habe es zerſtört, mit Jam— mer und Unglück durchwebt! Belohnung Deiner Liebe!... Der Traualtar? Man nähert ſich ihm nicht. Blut be⸗ ſudelt die Flur des Tempels.— Fort! fort! Empfängſt Du den feierlichen Segen, die Füße im rauchenden Blute Deines Vaters? Schenkſt Du Deine Hand dem Sohne des Mörders? Ach! das Grab öffnet ſeinen Schlund! Es wird Henker und Schlachtopfer verſchlingen! Der Tod bereitet das ewige Hochzeitbette...... Jung ſein! lieben! geliebt werden! den Schandflecken ſeiner Geburt


