Vaerne⸗
41— „“ ant⸗
Philipp n Heere tt ferner FKlandern ard's zu gt. So⸗ Küſten inneren
einzige zurück⸗ hen. Je⸗ hat die or retten m Wil⸗ verde ich
meine öffent⸗ fen oder Volks⸗ edrigen, nn auch eerrſchen „deſſen ſpringt, n Men⸗ brigkeit. zurufen
Jakob von Artevelde. 71
und uns den Feinden der Volksfreiheit unterwerfen, das iſt unmöglich. Nehmen wir daher mit dem Prinzen von Wales die Unabhängigkeit unſeres Landes und die Freundſchaft einer mächtigen freiheitsliebenden Nation an, die uns ſtammverwandt iſt und dieſelbe Bahn, wie Flandern, durchwandeln muß. Sobald wir den Sohn des Köͤnigs von England in allen Städten als Grafen ausgerufen haben, wird er auch bald die nöthige Macht zu herrſchen finden. Eine ſtarke Einigkeit wird ſich bilden. Meine Erhebung, die Urſache des Neides und der Par⸗ teiung, verletzt Niemanden mehr, da ich alle Würde und allen Einfluß in die Hände des Fürſten niederlegen werde. Flandern wird ſich mit neuer Kraft erheben und, von England unterſtützt, Allen denen Ehrfurcht und Achtung einflößen, welche im Süden ſeinen Fall abwarten, um es als eine lange belauerte Beute zu zerreißen. Die erſte von König Eduard einzugehende Bedingung iſt, daß er augenblicklich den Waffenſtillſtand mit Frankreich auf⸗ hebe und ohne Raſt mit uns unter den Waffen bleibe, bis wir unſere Städte, Ryſſel, Douai und Orchies, dem Fremdling entriſſen haben. Flanderns Heil, ſein Ruhm, ſein Gedeihen gebieten uns, nicht zu zögern; denn neh⸗ men wir zum Aufſchub unſere Zuflucht, ſo kann uns Alles entgehen. Die geringſte Niederlage der Engländer in der Bretagne würde den König Eduard zwingen, au⸗ genblicklich mit ſeiner Flotte in See zu ſtechen und uns unſerem Schickſale zu überlaſſen. Am nächſten Tage würden wir erſchreckt in Sklaverei und Dienſtbarkeit er⸗ wachen. Jeder Tag kann uns daher die Ketten der Un⸗


