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Jakob von Artevelde.
68 zurück und will nach Gent gehen, um einen entſcheiden⸗ den Verſuch zu machen. Mein Gewiſſen ſagt mir, daß ich es thun müſſe, und ich werde es thun..... 43
Die mächtigen Gründe des Oberhauptmanns hatten einen tiefen Eindruck auf ſeine Freunde ausgeübt. Eine große Veränderung ſchien in dem Gemüthe Ghelnoot's van Lens vorgegangen zu ſein. Er betrachtete ſeit eini⸗ ger Zeit den redenden Artevelde mit Augen, die vor Bewunderung ſtrahlten. Ein heiteres Lachen des Mu⸗ thes und der Freude ſchwebte auf ſeinem Antlitz. Sich auf ſeinem Roſſe dem Oberhauptmann nähernd, ergriff er deſſen Hand gerührt und ſagte:
„Wahrlich, Ihr habt Recht, Mher Jakob! Nicht weichen, nicht zurückgehen! Flandern retten oder ſterben! Das iſt wenigſtens eine Sprache, die unſerer würdig iſt; ſie ſchwellt uns das Herz an und erinnert uns, daß wir Vläminger ſind. Da unſer Blut dem Vaterlande ge⸗ hört, ſo fließe es im Fall der Noth auch bis auf den
letzten Tropfen! Nein! Ihr ſollt Euern Antrag nicht
aufgeben.“
Der Oberſchöffe ſchüttelte das Haupt in trüber Ver⸗ zweiflung und ſagte:
„Ach, Freund Jakob! ich bekenne es Euch, Eure Gründe ſind unwiderleglich. Alles, was Ihr ſagt, iſt die vollſte Wahrheit. Aber ſeid Ihr verpflichtet, Eure eigene Erhaltung ganz aus den Augen zu laſſen, ſo lange es noch andere Mittel giebt, Euer Ziel zu erreichen? Ge⸗ ſtattet Eure unbegreiflich tiefe Vaterlandsliebe Euch nicht,
Euer L führun Freund Artevel fluß ſin nothwe wohl ſe erliegt läßt? als ein Blutver ſoll die von de Freund Flander Auf Er ſem hei 2 Oberſch geſſe! der Vo die Zuſ Pläne die men dieſen 2 daß die Wochen Nachthe


