Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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60 Jakob von Artevelde.

der ungeſtümen See der Freiheit und der Volksmacht ſind, hindurchzuführen und zu erhalten. Wir ſind nicht allein ihnen! dieſer Meinung. Im Auftrage einer großen Zahl Schöf⸗ Was n fen und getreuer Freunde kamen wir zu Euch. Ehe wir wenn ſie verließen, gaben wir unſer Wort, daß Ihr nicht nach für me Gent zurückkehren ſollt, als nur mit dem Entſchluſſe, den Al gefährlichen Antrag zurückzunehmen. und gl Ihr würdet Unrecht thun, Oberhauptmann, ſagte kennen Pieter Zoetaerde,wenn Ihr noch bei Eurem Vorhaben bei ihn beharrtet. Wenn man es ruhig betrachtet, muß man Aber doch bekennen, daß die Genter wohl Gründe haben, die erſchint Abſetzung ihres rechtmäßigen Fürſten abzuſchlagen. Solche 72 Thaten können einem Volke kein Glück bringen, und Gott Genoſſ weiß, welche Folgen es nach ſich ziehen würde. Es iſt ein ſelbſt d Antrag, den mein Herz mit ganzer Kraft verwirft; nicht läßt, n daß ich die Redlichkeit Eurer Abſichten verkennte; Ihr mittelb wißt es, Pieter Zoetaerde iſt Euer treuer Freund geblie⸗ find vis ben im Glück und Unglück; er iſt es noch; glaubt ihm den ſie aber auch jetzt und weiſt ſeine Bitte nicht zurück; folgt Stiw in unſerm Rathe und laßt Euer Vorhaben fahren. 4 thäte, Ach, Mher Jakob! ſeufzte Ghelnoot;warum ſung n Euer Leben gewagt für Undankbare? Lieben ſie die Skla⸗ Willen verei, ſo mögen ſie die Ketten tragen. Habt Ihr Euch Unabhi noch nicht genug gequält und gelitten für Leute, die Euch Ich wei verkennen und Euch haſſen, zum Lohn für Eure großen leicht te Thaten? Warum wollt Ihr gegen ihren Willen ihr und Me Wohlthäter bleiben? Gönnt ihnen die Freude nicht, Cuch heit ſei noch mehr Böſes zu thun. Laßt ſie ſich die Speiſen ko⸗ uun 5

chen, wie ſie ſie eſſen wollen, und da ſie zu engherzig

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