und man uch außer⸗ ſammlung ſchlag aus⸗
ten Haupt⸗ e unwider⸗ überredete,
geben und Verſamm⸗ tte berufen, von Nevers zum Grafen
rrückgekehrt, ber die Be⸗ den jungen ie verlangte z wurde dem ge zu einigen dern bleiben Inabhängig⸗ ngland. Er bleiben und ubrechen und Tagen über
ß er hier die
Jakob von Artevelde. 49
meiſten Gegner fände, da die Leliaerds von Geeraert Denys' Anhängern und vielleicht von einem großen Theile der Weberzunft unterſtützt würden. Ihm waren ſchlimme Gerüchte über die ungünſtige Stimmung der Gemüther in Gent zugekommen. Darum beſchloß er, noch ehe er die Vorrechte und Freiheiten Flanderns mit dem Könige hatte feſtſtellen können, Abſchied von dem⸗ ſelben zu nehmen, um die Schöffen und Dechanten von Gent aufzuklären über die dringende Nothwendigkeit ei⸗ nes kühnen Entſchluſſes, wie ſehr demſelben auch vlämi⸗ ſche Gemüther widerſtreben mochten.
Seit er ſeinen Vorſchlag veröffentlicht hatte, waren mehr als jemals Leute ausgeſandt worden, um ihn zu überfallen und zu tödten. Es begannen ſogar ganze Ban⸗ den von Landſtreichern und Leliaerden die Umgegenden von Sluis und die Städte, in welchen der Oberhaupt⸗ mann ſich befinden mochte, zu durchziehen, mit der Hoff⸗ nung, ihn irgendwo in einen Hinterhalt zu locken. Arte⸗ velde wußte dies Alles ſehr wohl und reiſte daher nie, ohne von einer anſehnlichen Leibwache begleitet zu ſein.
Da dieſe Gefahr allmählig größer und jetzt bereits drohend geworden war, hatte der König dem Obriſten ſeiner Reiterei, Lord William Sturin, befohlen, ihn auf der Straße nach Gent mit einer ſtarken Schaar zu be⸗ gleiten, ſoweit es der Oberhauptmann für nöthig hielte.
An einem Sonntage Nachmittag hielten Artevelde's Diener ſein Pferd geſattelt und zur Reiſe bereit, und warteten, bis er das Schiff des Königs verlaſſen haben würde. Mehrere Schritte weiter ertheilte der Obriſt der Jakob von Artevelde. VI. 4


