Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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48 Jakob von Artevelde.

die es an Frankreich feſſelten, gerettet werden, und man

müſſe in der äußerſten Noth des Vaterlandes auch außer⸗ meiſte! ordentliche Heilmittel anwenden, daß die Verſammlung Denys ſich faſt einſtimmig bereit erklärte, ſeinen Vorſchlag aus⸗ Theile zuführen. ſchlim Von dort reiſte er nach Ypern, der dritten Haupt⸗ Gemür ſtadt Flanderns, wo er gleichfalls ſeine Pläne unwider⸗ noch e leglich rechtfertigte und die ganze Bevölkerung überredete, dem K ſeinen Vorſchlag gut zu heißen. ſelben Gent allein mußte noch ſeine Zuſtimmung geben und Gent a ſollte binnen wenigen Tagen eine allgemeine Verſamm⸗ nes kül lung der Schöffen, Dechanten und Aelterleute berufen, ſche Ge um über die mögliche Abſetzung Ludwig's von Nevers Se und die Erhebung des Prinzen von Wales zum Grafen mehr a von Flandern einen Beſchluß zu faſſen. überfal Mittlerweile war Artevelde nach Sluis zurückgekehrt, den vor um ſich dort mit dem Könige von England über die Be⸗ von Sl dingungen der Annahme der Grafſchaft durch den jungen mann ſ Fürſten zu verſtändigen, im Falle Ludwig die verlangte nung, i Huldigung noch fortwährend verweigerte. Es wurde dem velde w Oberhauptmann ſchwer, ſich mit dem Könige zu einigen ohne vo über die Freiheiten, in deren Genuß Flandern bleiben Da ſolle, und vorzüglich über die vollſtändige Unabhängig⸗ drohend keit der Grafſchaft ſelbſt von der Krone England. Er ſeiner R mochte dennoch damals nicht länger in Sluis bleiben und der Str ſah ſich gezwungen, die Unterhandlungen abzubrechen und gleiten, nach Gent zu reiſen, wo man binnen drei Tagen über An ſeinen Vorſchlag entſcheiden ſollte. Diener Es war Artevelde nicht unbekannt, daß er hier die warteten würde.

Jakob v.