Fuchs längs
nicht!“
lerdings ein n Schatten, ur Verthei⸗ mit gezück⸗ Solches er⸗ Laffe bis an Seite. Mit 2 zu Boden, drückte, um
h ſterbe!... geborſtenen
den erſchreckt. hier?“
hrend er vor n des Ober⸗ n Euch einen unrechtmäßig
veifelt.„Es Laßt ſehen! uch nach der
ie Kleider des enen Taſchen⸗
Jakob von Artevelde.
tuche das Blut zu hemmen. Muggelyn fühlte jedoch ſehr bald an der Ohnmacht, die ihn überfiel, daß er keine Rettung mehr zu hoffen habe. Nun brach er plötzlich in eine finſtere Wuth aus und ſchrie mit einer ſolchen Kraft, daß es durch die Dunkelheit hallte:
„Verdammniß! Gott hat es gewollt! Ihr, Lieven Denys! Ihr mußtet der ſein, der mich ermorden ſollte!“
Er griff darauf mit der Hand in die Taſche, zog ſie wieder heraus, warf dem Jünglinge einige Goldſtücke in's Geſicht, und fuhr fort:
„Möge dieſes Gold Euch die Stirn verſengen! Euer Vater! Euer Vater, Geeraert Denys, gab es mir, um dem Oberhauptmann hier aufzulauern und ihn zu tödten.“
„Schweigt, o Freund! Schwiigt!“ bat Lieven zit⸗ ternd.„Man möchte Euch hören!“
„O, wäre die ganze Welt hier, um zu vernehmen, welcher Böſewicht Euch gezeugt hat!“ rief der Ribauden⸗ könig mit noch größerer Kraft.„Ihr wenigſtens ſollt es wiſſen. Euer Vater iſt kein Menſch, er iſt ein Teufel! Seit ſechs Jahren iſt jeder Gedanke in ſeinem Kopfe eine Miſſethat..... jedes Wort in ſeinem Munde ein Dolch⸗ ſtoß gegen Alles, was edel und groß iſt! Keine Verleum⸗ dung wird in Gent ausgebrütet, kein Haß entflammt dort, kein Blut wird dort vergoſſen, Euer ſchändlicher Vater iſt allein Schuld daran. Er iſt ein böſer Geiſt, der aus dem Abgrunde kam, um Gent und Flandern zu verderben.— O, Geeraert Denys! Durch Dich ver⸗
dammt! Durch Deinen Sohn ermordet! Ein würdiges Ende!“
Jakob von Artevelde. VI. 3


