Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

St. Baefsſtede erreichen konnte, ohne über dieſen Platz zu gehen. Wenn die beſtimmte Stunde verfloſſen war, konnte er ſich nach Sanct Baefs⸗Abtei begeben, um ſich zu erkundigen, ob der Oberhauptmann wirklich gekom⸗ men ſei.

Mittlerweile ſtand einige hundert Schritte weiter hin⸗ ter einem Vorſprung der Mauer eine dunkle Geſtalt, in deren Händen ein Dolch blinkte und welche mit vorge⸗

ſtrecktem Kopfe die Dunkelheit zu durchbohren ſuchte, in⸗m

dem ſie den Weg nach dem rothen Thurme ſpähend über⸗ ſchaute. Mit dumpfer Stimme murmelte dieſe geheim⸗ nißvolle Figur:

Nal wird er nun kommen? Es fängt mir an lang⸗

weilig zu werden. Ich gucke mir faſt die Glotzaugen ent⸗ 3wei..... Der Wein giebt Geduld; noch einen Zug!

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Er ſetzte eine Korbflaſche an den Mund und mur⸗ melte dann von Neuem:

Es wird Zeit, daß er erſcheint, oder ich ſchlafe ein. Noch einen Mund voll, und dann iſt's wieder alle! Mein Mantel iſt glücklicher, als ich. Er trinkt mehr, als mir behagt. Der Regen thut, als fiel er Einem recht ſüß und freundlich auf den Leib; aber am Ende dringt er doch durch und macht Einen klappern vor Kälte..... Es iſt unmöglich, etwas in der dichten Dunkelheit zu ſehen. Es iſt, als ob der Teufel mir ſelbſt eine Mauer vor die Augen ſchöbe. Wenn ich nur keinen dummen Streich mache und den Knecht ſtatt des Herrn treffe. Vielleicht kommt er allein; er iſt keck genug dazu 4

Plützlich erſtarb ihm das Wort im Munde; er bog

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