Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

um dem König Eduard gewiſſe geheime Berichte zu über⸗ bringen. Er ſchloß daraus, daß der Oberhauptmann in derſelben Abſicht an den engliſchen Fürſten ſich wenden würde, falls die Unterhandlungen mit dem Grafen mis⸗ glückten.

Welchen Ausgang dieſe Beſtrebungen auch nehmen mochten, Denys ſah in ihnen ſeinen Fall und die Er⸗ hebung ſeines Feindes. Dieſes Vorgefühl quälte ihn ſchrecklich und ließ ihn weder Tag noch Nacht Ruhe fin⸗ den. Obendrein nahm der Haß der Bürger gegen ihn täglich einen entſchiedenern Ausdruck an, und man be⸗ gann ſchon öffentlich in der Stadt davon zu reden, daß man ihm die Regierung von Gent nehmen müſſe. Es hatte ihm ſogar Jemand im Vertrauen geſagt, daß Ser Maes van Vaernewyck nächſter Tage im Schhöffenrathe auf ſeine Abſetzung antragen würde; ob dies auf Wahr⸗ heit beruhte oder nicht, ihm galt es gleich; es trieb ſeine Wuth auf das Aeußerſte, und mit fieberhafter Ungeduld ſah er ſich nach Mitteln um, den drohenden Schlag ab⸗ zuwenden und ſich auf eine entſcheidende Weiſe an ſeinem ſiegreichen Feinde zu rächen.

Sein Sohn Lieven dagegen hatte gewiß den Kampf zwiſchen den Zünften beklagt und heimlich Thränen über das Betragen ſeines Vaters vergoſſen. Da jedoch der Jüngling nach ſolchen unſäglichen Leiden einem glückliche⸗ ren Looſe entgegen ſah und ſich binnen kurzem mit ſeiner theuern Veerle vermählen ſollte, ſo trug er einen Schatz

von Hoffnungen in ſeiner Bruſt. Die Welt war ihm wieder ſchön und poetiſch geworden, und wenn ſie ihn

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