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Jakob von Artevelde. 17
an einem willfährigen Werkzeuge für eine günſtigere Ge⸗ legenheit aufſchob.
Es trafen noch mehrere andere Umſtände zuſammen, um ſeine Furcht vor Artevelde's ſteigendem Einfluß und demgemäß auch ſeinen Haß zu vermehren. Der Herzog von Brabant hatte auf Frankreichs Rath den Vlämin⸗ gern gedroht, das niederdeutſche Bündniß zu brechen, wenn ſie nicht mit ihrem Fürſten Ludwig von Nevers in Unterhandlung träten, um ihn in den vollen Genuß ſei⸗ ner Herrſchaft einzuſetzen; er hatte ferner ſeinen Fürſten, den Grafen von Flandern, an ſeinem Hofe empfangen und die vlämiſchen Städte aufgefordert, zu einer feſtge⸗ ſetzten Tagefahrt bevollmächtigte Geſandte nach Brüſſel zu ſchicken. Artevelde hatte ſich über dieſen Aufruhr er⸗ freut gezeigt und den Städten angerathen, dem Geſuche des Herzogs zu willfahren. Obendrein hatte er den Ge⸗ ſandten den Auftrag gegeben, ſich hinſichtlich geringerer Punkte nachgiebig zu zeigen, ſobald Fürſt Ludwig ſeine Feindſchaft gegen England fahren laſſe, um die Bundes⸗ genoſſenſchaft anzunehmen, auf welcher Flanderns Un⸗ abhängigkeit und Wohlfahrt beruhten.
Denys glaubte bei ſeinem Mistrauen über Artevel⸗ de's Abſichten in dieſer Nachgiebigkeit eine Liſt zu ent⸗ decken; er meinte nämlich, daß der Oberhauptmann Wil⸗ lens ſei, den Grafen zurückkehren zu laſſen und ſich der Hülfe des Fürſten zu bedienen, um über ſeine Gegner den entſcheidenden Sieg davon zu tragen. Von einer anderen Seite her hatte er vernommen, daß Artevelde
in der größten Eile ein Schiff nach England; geſandt habe, Jakob von Artevelde. VI. 2


