Jakob von Artevelde.
und unerſchrocken unter ſie, indem er ſie bei den bittern Leiden des Heilandes beſchwor, dieſem Morden ein Ende zu machen, und ſie mit Gottes Fluch bedrohte, falls ſie in ihren Miſſethaten fortführen.
Erſchreckt und zitternd ließen die Zunftgenoſſen die Prieſter frei durch und wichen ſeufzend und wie beſchämt mit ihren Waffen auf die Seite oder zogen ſich zurück, um ſich von ihren Feinden zu entfernen. Je weiter die Prieſter vordrangen, deſto mehr ſah man den Streit auf⸗ hören und die Handwerker je nach ihrer Partei ſich nach beiden Seiten des Marktes zurückziehen oder ihre ver⸗ wundeten Freunde unter den Leichen aufſuchen. Einige bedrohten ſich zwar noch mit Geberden und Worten, es wagte aber keiner wieder vorzugehen und ſeine Feinde anzugreifen; ſie gehorchten, als ob die Stimme Gottes ihnen zugerufen habe: Haltet inne oder ſeid verflucht!
Es währte ziemlich lange, ehe die Prieſter den gan⸗ zen Markt durchſchritten hatten und das Blinken des letz⸗ ten Schwertes verſchwunden war.
Sobald der Streit ſichtlich in allen Ecken der Ebene ein Ende genommen hatte, änderte ſich plötzlich das Schauſpiel, um eine vielleicht noch häßlichere Seite zu zeigen. Eine Wolke von armen Frauen, welche aus den angrenzenden Straßen den Kampf mit ihrem Geheul be⸗ gleitet hatten, verbreiteten ſich nun über den Markt mit jammernden Geberden, riſſen ihre Männer oder Söhne, Leichen oder Verwundete aus dem Blute und ſchrieen mit fliegenden Haaren: Wehe, wehe! über der unermeßlichen Schlachtbank....! ‚....
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