Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Jakob von Artevelde. 9

wirrten zum Beiſtand auffordernd. In dieſem Augenblick ver⸗ inzigen ſetzte ihm ein Weber einen ſolchen gewaltigen Schwert⸗ ng eine hieb in den Hals, daß ihm der rechte Arm am Leibe her⸗ ſchien. E unterſank; wie ein Strom ſtürzte ſein Blut aus der ge⸗ ein un- öffneten Bruſt und er fiel heulend zu Boden. einem Nach Jan Bake's Fall ſtieg ein langer Siegesruf Muthes aus den Schaaren der Weber empor; ſie ſtürzten ſich mit ſo unwiderſtehlicher Macht vorwärts, daß Bake's Söhne,

thheilten ohne verwundet zu ſein, zurückwichen, zu Boden gewor⸗ n ſtan⸗ fen und von den Webern auf gräßliche Weiſe ermordet

Söhne, wurden. Die kleinen Zünfte, ihrer muthigen Anführer

r ihnen beraubt, zogen ſich nach der Mitte des Marktes zurück,

ige Zeit wo die Walkmüller einen andern Theil der Weber faſt derſtand 3 vernichtet hatten. Hier ward der Streit mit verdoppel⸗ cch eine* ter Wuth fortgeſetzt; die Walkmüller, welche ein Vor⸗ Feinde gefühl von ihrer Niederlage hatten, entbrannten in einem rach der furchtbaren Zorn, der ſie ſo weit trieb, verwundet und dielleicht ſterbend aus Mangel an Waffen ihren Feinden mit den ,drang Zähnen das Fleiſch von den Beinen zu reißen. Der plötzlich Markt war bedeckt mit Klumpen geronnenen Blutes, wurde. mit zertretenen Leichen, zerriſſenen Fahnen und abge⸗ Schwert hackten Gliedern, als ob der jüngſte Tag eingebrochen neinem wäre. Das Todesgeſchrei der Verwundeten, der Jubel⸗ derjeni⸗ ruf der Sieger, das Klirren der Schwerter, das Heulen

n, war der Weiber, dies Alles bildete über dem Markt einen ſo b rall be⸗ furchtbaren Lärm, daß er alle Viertel der Stadt be⸗ m keine herrſchte und die friedlichen Einwohner in ihren Häuſern 3 Haupt vor Angſt und Schrecken zitterten..... 3

Nothruf In dieſem Augenblicke kam Artevelde mit ungefähr