Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Jakob von Artevelde.

rer Zahl, wenigſtens in feſteren und minder verwirrten Schaaren zu kämpfen; ſie gehorchten nur einem einzigen Oberhaupt und fanden in dieſer Uebereinſtimmung eine Macht, welche den anderen Zünften zu fehlen ſchien. Geeraert Denys, ihr Führer, feuerte ſie durch ſein un⸗ aufhörliches Rachegeſchrei an und focht ſelbſt mit einem großen Schlachtſchwerte, ihnen ein Vorbild des Muthes und der Unverzagtheit gebend.

Ohne Zweifel würden die Weber ihre vertheilten Feinde unmittelbar vernichtet haben, aber vor ihnen ſtan⸗ den die rieſigen Schmiede, Jan Bake und ſeine drei Söhne, welche ſich in ihrem Blute badeten und jeden, der ihnen zu nahe kam, zu Boden ſchlugen. Nachdem er einige Zeit wie ein unbeweglicher Felſen dem Andrange Widerſtand geleiſtet hatte, ſprang Jan Bake vorwärts durch eine Oeffnung, welche ſein Schwert in den Reihen der Feinde gemacht hatte, und trieb die Weber mit Gewalt nach der Seite des Hochhauſes. In ſeinem blinden Eifer vielleicht durch die glückliche Wendung des Streites verführt, drang er ſo weit in die Mitte der Weber ein, daß er plötzlich eingeſchloſſen und von ſeinen Söhnen getrennt wurde. In dieſer gefährlichen Lage ſchwang er ſein Schwert furchtbar in die Runde und ſtand ſehr bald in einem Kreiſe von Leichen und Sterbenden. Die Zahl Derjeni⸗ gen, die ihn auf allen Seiten mit Wuth angriffen, war jedoch ſo groß, daß er bereits erſchöpft und überall be⸗ drängt unvermeidlich erliegen mußte, wenn ihm keine Hülfe ward. Er fühlte das ſelbſt und wandte das Haupt nach ſeinen Söhnen, dieſe durch einen lauten Nothruf

zum ſetzte hieb unter öffnen

9 aus d ſo un ohne fen u wurd berau wo d vernie ter V gefüh furcht ſterbe Zähn Mark mit z hackte wäre. ruf de der V furchtl herrſc vor A

J.