Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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nennen? r gehor⸗ von den 1s Spott

oͤnnen?

beinahe aus dem 1s Sanct mit gro⸗ und heu⸗ , als ob auf das affen! ich nied! und Bier dieſe ſte ſchwö⸗ ſoll mir

, und er polen.

ern,wer gießen zu önnen frei

iefen vom

Jakob von Artevelde.

Wohl, ſagte der Oberhauptmann zu den andern, folgt mir zu dem Sanct Janskirchſpiel, wir wollen uns Beiſtand ſuchen.

Hierauf wandte er ſich nach der Ecke der Corte Munte und verſchwand mit ſeinen Mannen in der Donkerſtege. Mittlerweile bot der Freitagsmarkt längſt der Seite der Zuivelſtege ein gräßliches Schauſpiel dar. Viele Zunft⸗ genoſſen hatten ſich hier aufeinander geſtürzt und hieben gegenſeitig ſo raſend ein, daß das Blut ſtromweiſe auf den Boden floß. Die angrenzenden Straßen ſpieen un⸗ aufhörlich Hunderte von neuen Kämpfern aus und bald focht man ebenſo wüthend in allen Theilen des Marktes. Ein ſchreckliches Geheul erfüllte die Luft und donnerndes Rachegeſchrei übertönte das Klirren der Waffen und das Rufen der Zünfte. Die Leichen wurden zertreten, die Verwundeten von den Füßen ihrer eigenen Freunde ver⸗ nichtet, endlich, nachdem einige Augenblicke verfloſſen und faſt alle Zunftgenoſſen herbeigeſtrömt waren, geſtaltete ſich der Kampf zu einem entſetzlichen verwirrten Haufen, in welchem man weder Freund noch Feind erkennen konnte, wenn nicht die wehenden Fahnen der Gilden die Stellung einer jeden angedeutet hätten. Unmöglich war es zu ur⸗ theilen, für wen ſich der Sieg entſcheiden würde, denn der Menſchenſchwarm, der hier in ungeheurer Unordnung ſich gegenſeitig mordete, ließ keine andere Bewegung ſpüren, als ein unaufhörliches Wogen wie von einem unermeßlichen Meerbuſen, welcher geht und kommt, ſteigt und ſinkt, ſich wälzt und rollt.....

Die Weber ſchienen jedoch, wenn auch nicht in größe⸗