Jakob von Artevelde.
ſie gebeten, mich zu ihrem Hauptmann zu ernennen? Sie haben mich gewählt;— jetzt ſollen ſie mir gehor⸗ chen, oder ich haue dem Erſten Beſten den Kopf von den Schultern. Glauben ſie mit Ghelnoot van Lens Spott zu treiben?“
„Ihr habt alſo nur funfzig Männer finden können?“ fragte der Oberhauptmann.
„Funfzig?“ rief Ghelnoot.„Ich hatte hier beinahe vierhundert beiſammen, hundert und funfzig aus dem Sanct Janskirchſpiele und faſt zweihundert aus Sanct Nicolaes. Da kommen plötzlich die Zunftleute mit gro⸗ ßem Geſchrei von dem Freitagsmarkte gelaufen und heu⸗ len und plärren, es gäbe Kampf. Meine Leute, als ob der Teufel in ſie gefahren wäre, fangen an, auf das Heftigſte zu rufen: Zu den Waffen! zu den Waffen! ich bin Weber! ich bin Walkmüller! ich bin Schmied! und damit laſſen ſie mich ſtehen und laufen weg. Hier dieſe Geſellen muß ich mit Gewalt zuſammenhalten; ſie ſchwö⸗ ren, daß ſie ihrer Zunft helfen wollen; aber es ſoll mir noch ein Einziger den Fuß rühren!“
„Und wo iſt Mher van Caudenhove?“
„Ja, ihm iſt nicht ein Einziger geblieben, und er ſucht Euch auf, um ſich von Euch Raths zu erholen.“
„Laßt ſehen,“ ſagte Artevelde zu den Bürgern,„wer will mir helfen unſere Mitbrüder vor Blutvergießen zu bewahren, wenn es möglich iſt? Die andern koͤnnen frei gehen, ich gebe ihnen die Erlaubniß.“
Zehn Männer verließen den Haufen und liefen vom Markte fort.
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