Teil eines Werkes 
5 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

Artevelde, wenigen Jahren außerordentlich ausgebreitet, ſeine Er⸗ vorſchla⸗ zeugniſſe ſind hoch im Preiſe geſtiegen, große Summen nit irgend Geldes ſtrömen aus allen umliegenden Ländern nach Ihr Euch. Flandern, der Werth des gemünzten Goldes und Sil⸗ aber ich bers iſt dadurch bei uns merklich geſunken, während die her allein Lebensmittel dadurch immer theurer geworden ſind. Nun ichtſchnur. weigert Ihr Euch, den Arbeitern der Walkerei einen bekämpfen höhern Lohn für jedes gewalkte Stück Tuch zu geben; nüller ihre ſte können doch täglich nur eine gewiſſe Anzahl Stücke ſie an und bereiten, demzufolge gewinnen ſie jetzt nicht mehr als in Ihr habt den ſchlimmſten Zeiten und müſſen nun ſo viel darben, wieſtigkei⸗ als die Lebensmittel im Preiſe geſtiegen ſind; die andern parteilich⸗ Gilden haben ihren Wohlſtand ſich vergrößern ſehen; die glieder der Tuchhändler und Weber gewinnen außerordentlich viel rgend eine Geld, das könnt Ihr nicht leugnen, iſt das wohl recht? enicht die Sind die Walkmüller nicht auch unſere Brüder? Wollt gefällt hat. Ihr, da Ihr durch ein kleines Opfer ihr Elend vermin⸗ ieſen Aus⸗ dern könnt, taub bleiben für ihre gegründeten Klagen? innerhalb O, bekennt es, die chriſtliche Bruderliebe muß ſich erwei⸗ meint Ihr ſen, wo die menſchlichen Einrichtungen mangelhaft ſind, liebe fehlt? ſie iſt das Geſetz der Geſetze, von Gott ſelbſt als ewige en ſeien ſo Richtſchnur angedeutet..... 4 t und Ein⸗ Geeraert Denys fuhr plötzlich zornig auf und wollte dürfe, ſie reden, einige Dechanten der Weber hielten ihn aber mit det Ihr in Gewalt zurück und zwangen ihn, ſich niederzuſetzen, wäh⸗ es heiligen rend die Walkmüller und die kleinen Gilden laut und thun, was wüthend über dieſe Störung zürnten. Geſetz EuchIhr werdet nun begriffen haben, was meine Ge⸗ hat ſich in danken über den Streit ſelbſt ſind, fuhr Artevelde fort. Jakob von Artevelde. V. 3 9