aven des )ſen Lei⸗ reiwillige ch Größe Ildigt die
Ausru⸗ nd ſagte: gzu ſein. ne Bruſt Ls iſt zu zu viel d Maes! unſerem aber laßt Flan⸗ etten zer⸗ aufſtehen olksmacht
rbekennt dunkeln, Treibens die Hoff⸗ einſt ſich und ſei⸗ Erniedri⸗
Ertevelde.
Jakob von Artevelde. 121
„Vielleicht glückt unſer Verſuch noch.... Und dann? bleibt uns nicht die Ueberzeugung, daß wir unſere Pflicht gethan haben? Fehlt uns die Macht, unſerem Vater⸗ lande, wie es die Umſtände verlangen, zu dienen, an Willen dazu hat es uns nicht gefehlt. Jetzt, wo das Schickſal uns beherrſcht und auf dem Strome der Er⸗ eigniſſe uns fortreißt wie entwurzelte Bäume, müſſen wir uns forttreiben laſſen, bis die Fluth uns irgendwo⸗ hin führt, wo wir etwas für Flandern thun können. Gott allein weiß, was geſchehen wird; vielleicht rettet uns eine unerwartete Hülfe; die Leidenſchaften des Vol⸗ kes ſind veränderlich und wetterwendiſch..... 4
Artevelde ward plötzlich in ſeiner Rede durch die An⸗ kunft von Geeraert Denys unterbrochen, der mit ſehr unfreundlichem Tone zu ihm ſagte:
„Nun, Mher von Artevelde! Vergeßt Ihr denn, weshalb Ihr hierher gekommen ſeid? Zwar werden Euch alle Eure Verſuche nichts nützen, indeſſen wenn man Oberhauptmann iſt, darf man doch die Dechanten der Gilden nicht warten laſſen, ſobald man ſie berufen hat. Der Stadttrompeter ſteht bereits eine Stunde un⸗ ten mit der Trompete am Munde.“
Artevelde antwortete ihm nicht, ſondern ging an die Thür, wo er dem Knappen einen Befehl gab. Unmittel⸗ bar darauf hörte man den Stadttrompeter einige ſchal⸗ lende Töne blaſen, und gleich hernach kamen alle De⸗ chanten der Gilden nach einander in den Saal. Zuerſt die ſiebenundzwanzig Dechanten der Tuchweberei, die ſich längs der rechten Seite einer Tafel auf drei Reihen von


