en, wenn der Ver⸗ han Bake Gliedern,
llen an⸗ anderen mit ih⸗ nit Mehl kleidern; nd; die die Loh⸗ merleute
r Sanct ht ſolche n Feinde ſich da⸗ i Sanct die ſehr auszeich⸗ elche ſich ft erken⸗ tte. Der er Rede, Zunft⸗ der Un⸗ ant hatte geſtehen
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und der Streit ganz zum Vortheile der Walkmüller ent⸗ ſchieden werden müſſe. Geſchehe das nicht, ſo ſei es für jeden Blaufärber eine Pflicht, ſich mit den Walkmüllern zu verbinden, um die hochmüthigen und aufgeblaſenen Weber zu bezwingen und zu demüthigen.
Als das Geſchrei aufhörte, rief Lieven Comyne be⸗ trübt und ungeduldig:
„Aber wie iſt das nur möglich? Haben die Genter denn ihren Menſchenverſtand verloren, oder ſind ſie ſämmtlich vom Teufel beſeſſen? Fechten, einander mor⸗ den! das iſt Alles, was man hört. Das wird großen Vortheil bringen, bei meinem Worte! Und Ihr, Mei⸗ ſter Ablyn, Ihr, gewöhnlich ſo reif an Urtheil und Rath, Ihr ſeid jetzt ebenfalls der Meinung, daß Blut vergoſſen werden müſſe? Ich verſtehe das wahrlich nicht!“
„Und was iſt denn Eure Meinung?“ fragte ein Geſelle ſpottend.
„Meine Meinung iſt,“ antwortete Lieven Comyne, „daß man nicht Feuer und Flammen über die Stadt bringen müſſe, weil die Walkmüller es ſich in den Kopf geſetzt haben, vier Grote mehr für jedes Stück gewalktes Tuch zu verlangen. Da könnte es ja alle Tage Aufruhr geben, wenn es jeder Zunft frei ſtände, ihren eigenen Tagelohn mit Gewalt zu erhöhen.“
„Aber, Lieven!“ ſagte der Dechant,„Ihr verſteht die Sache nicht recht. Meint Ihr denn, daß das Verlan⸗ gen der Walkmüller ungegründet ſei?“
„Das ſage ich nicht, Mher Ablyn! Ich bekenne im Gegentheil, daß ſie nicht genug gewinnen; aber vier Jakob von Artevelde. V. 8


