Teil eines Werkes 
5 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. 109

Eifer⸗ lung. Dieſe ausgedehnte Fläche, ſowohl vor als hinter ſt, wie der Sanct Jakobskirche, war mit großen Haufen Zunft⸗ er Lei⸗ genoſſen bedeckt, zwiſchen welchen man abſichtlich freie Durchgänge gelaſſen zu haben ſchien. Wie die Menge Vor⸗ dort vertheilt ſtand, glich ſie im Ganzen einer unendlichen Angſt Zahl kleiner Inſeln, zwiſchen denen ſich ein Fluß in ſpie⸗ ter wie lenden Wendungen hinſchlängelte. Alle Zünfte waren chlage⸗ hier durch eine gewiſſe Anzahl Mitglieder vertreten; man en ein⸗ konnte aber keine Vermiſchung derſelben ſpüren; denn tig zur jede war von den anderen durch einen Zwiſchenraum ab⸗ deren geſondert, groß genug, um jeden Zuſammenſtoß zu ver⸗ leppten meiden. e, wo— Da die meiſten Geſellen ihre Arbeit verlaſſen hatten, Zunft um ſich vor der neunten Stunde auf dem Freitagsmarkte e noch einzufinden, ſo waren ſie alle gekleidet, wie ſie gewöhn⸗ lebens⸗ lich bei ihrer Arbeit ſtanden, und viele trugen noch ihre Werkzeuge an der Hand oder am Gürtel. Daher konnte frauen man auf den erſten Blick erkennen, zu welcher Zunft Je⸗ id rie⸗ der gehörte, und dieſer beſondere Fall hatte wohl etwas , das beigetragen zu der engeren Abgrenzung der Stielen un beil an ter einander. th von In jedem dieſer Haufen, in deſſen Mitte der Dechant fforde⸗ oder ein Sprecher ſich befand, ſtritt man heftig und mit⸗ ſelbſt unter mit häßlichen Verwünſchungen über den obſchwe⸗ d ver⸗ benden Zwiſt, und handelte im Voraus den Zweck und um die den möglichen Ausgang der angekündigten Verſamm heuen. lung ab. All' dieſes Rufen, alle dieſe Stimmen und Anblick dies Geräuſch verſchmolzen ſich in ein dumpfen Brauſen,

ſamm⸗ in ein verwirrtes Summen, wie von einem unermeß⸗