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gedacht zu be⸗ kmüller,
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Jakob von Artevelde.
der ſich ärgerlich erinnerte, daß ſeine Zunft ehemals an der Spitze der Gilden geſtanden habe. Da aber jetzt die Geiſter durch lange Aufregung bereit waren, bei der ge⸗ ringſten Reibung Feuer zu fangen, war nichts gefähr⸗ licher, als Denys' und ſeiner Anhänger höhnende Spott⸗ reden. Die hochmüthigen Herausforderungen der Weber und das Pochen auf ihre Macht und ihren Vorrang hat⸗ ten endlich die Gemüther der anderen Gilden ſo ſehr er⸗ hitzt, daß die achtzig Stielen der kleinen Gilden ſich auf die Seite der Walkmüller ſchlugen und eben ſo laut wie dieſe zu fordern begannen, die verlangte Erhöhung des Tagelohnes müſſe entweder auf friedlichem Wege oder mit Gewalt durchgeſetzt werden.
Dieſe unerwartete Hülfe machte die Walkmüller äußerſt kühn, nicht ſowohl wegen des Beiſtandes der Stielen, ſondern weil ſie dadurch Jan Bake, den Dechan⸗ ten der kleinen Gilden, und ſeine drei Söhne zu Anfüh: rern erhielten. Bis hieher waren die Walkmüller trotz allem Aufhetzen noch nicht zu Gewaltthaten übergegan⸗ gen, weil ihr Dechant, Seger Boele, ſich vor Blutver⸗ gießen ſcheute. Jan Bake dagegen war in der Stadt be⸗ kannt als einer der heftigſten und ſtärkſten Männer, und obwohl er Dechant der Schmiede und der kleinen Gilden war, ſo nahm er doch keinen Anſtand, ſeine Löwenkräfte noch oft anzuwenden, um zwiſchen ſich und ſeinem Geg⸗ ner mit Fauſtſchlägen zu entſcheiden.
Unter der Anführung dieſer Männer und in Folge der unaufhörlichen Herausforderungen der Weber war der Haß zwiſchen beiden Parteien bald ſo unverſöhnlich,


