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ehend und hr mir da Ich ſollte anſehen, ‚Ihr ver⸗ 1s Menſch, die Waffe — Für eiligt auch
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ergriffen, vyck:
Nittel, die Gemüthes unwider⸗ bſt bei der neine trübe höffenrathe bekämpfen. vollen wir d uns mit res Vater⸗
Jakob von Artevelde. 83
land gethan, was wir für deſſen Ruhm und Größe ge⸗ opfert haben.“
Artevelde ſprach noch einige freundliche Worte, um dem Oberſchöffen zu verſichern, daß er ſeinen Entſchluß in dieſer Sache gefaßt und denſelben auf das Schleu⸗ nigſte ausführen wolle. Ser van Vaernewyck verließ ihn gleich darauf, um ſich nach dem Schöffenrathe zu begeben.
Der weiſe Mann ſtand lange mit über die Bruſt geſchlagenen Armen in tiefem Nachdenken und ſchaute auf den Boden. Endlich ſich aus dieſem finſteren Nach⸗ ſinnen aufreißend, ging er mit langſamen Schritten wie bewußtlos nach dem Zimmer, in welchem ſeine Tochter ruhte, und ſetzte ſich ſtill zu Häupten ihres Lagers nie⸗ der, ſeine Hand leiſe auf die ihre legend und ihr bleiches Antlitz kummervoll betrachtend. Allmählig zeigte ſich ein ſüßes Lächeln der Hoffnung auf ſeinem Geſichte, und ſeine Augen ſchienen von froher Rührung zu funkeln. In der That, ſein Vaterherz war ergriffen worden von einem plötzlichen Gedanken, und vielleicht betrauerte er nun nicht mehr, daß das Schickſal ihm eine ſolche Er⸗ niedrigung auferlegte. Wenn es ihm glückte, den Ober⸗ dechanten zu überreden, daß er ſeinem Haſſe und ſeiner Feindſchaft entſagte, dann wurde die Vermählung von Lieven und Veerle der Preis dieſer Verſöhnung. Sein Kind, durch dieſes unerwartete Glück geſtärkt, genas und konnte noch glückliche Tage erleben; ſeine Gemahlin jubelte und freute ſich an der Freude ihrer Tochter, und Lieven, der gute Lieven empfing die Belohnung ſeiner erprobten Treue. 6*


