en ſenkte Jemand,
raft und
en ſeinen derhaupt⸗ an wen⸗ en gegen tehenden. en haben, gilt, er⸗ ſieht ſich s ihm an t ſich wie landerns; ldenmuth üther wie det unſern dermonde riedenheit der Stadt gegenüber thörichten Man wird uf: Flan⸗ ddesgefahr ortet auch es Vater⸗
Jakob von Artevelde. 81
landes. Frankreichs Feſſeln werden von Neuem uns an⸗ gelegt. Flanderns Größe iſt ein Traum geworden, ein Traum, der wohl Spuren im Geiſte zurückläßt, aber deſſen Andenken wie ein Gaukelſpiel langſam vergeht.... Ach! dort weilt ein Mann mit geſenktem Haupte in dem einſamen Gehölz! Er ſchlägt verzweifelnd an die Bruſt und ſäet Thränen auf ſeiner Bahn! Warum die Be⸗ trübniß, die Verzweiflung? Ach! er ſieht von Ferne ſein theures Flandern erniedrigt vor Frankreich knien, die Freiheit ſeiner Brüder in Sklaverei verwandelt, die Ar⸗ muth wie ein Krebsgeſchwür an den vlämiſchen Geſchlech⸗ tern nagen, das niederländiſche Bündniß gebrochen; Ar⸗ beit, Vernunft, Heldenmuth, Leiden, Alles iſt nutzlos geworden, Alles, Alles verloren! Und von ſeinem Rie⸗ ſenwerke nichts, nichts mehr, als Staub, der, ohne ein Andenken zu hinterlaſſen, durch die Hand der Zeit in den Wind der Vergeſſenheit geworfen wird. Dieſer Mann iſt Jakob von Artevelde! Gott rief ihm zu: Vorwärts! vorwärts! aber er entlief ſeiner Beſtimmung und gab den Bau der Größe ſeines Vaterlandes auf, ehe der Schlußſtein des Gewölbes gelegt war..... 1
Artevelde hatte die Augen mit der Hand bedeckt und ſaß ſtumm da, ſelbſt als Ser van Vaernewyck ſeine Rede geendet hatte. Stille Thränen rollten von den Wangen des Oberhauptmanns herab, und ſeine Glieder zitterten ſichtlich. Der Oberſchöffe ehrte eine Weile ſeinen Schmerz. Dann ergriff er ſeine Hand und fragte ihn:
„Jakob, erinnert Ihr Euch wohl noch, daß wir in den Tagen der Hungersnoth und der Sklaverei, die Hand Jakob von Artevelde. V. 6


