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im Be⸗ ler Ge⸗ ſen und eeriſſen, n Aus⸗
ſchloß Lieven
in mei⸗ Sohne iet das Prab zu Flamme öffnete. netternd I mein tarteten
ind trat
ters er⸗ ſchreck⸗ as Ohr h:
lich, ich Gnade,
Jakob von Artevelde. 15
„Scheinheilige Natter!“ entgegnete der Oberdechant, „geeignet, um in der Stille das Haupt Deines Vaters an den Tyrannen zu verkaufen, geeignet, um ihn ſelbſt auf das Schaffot zu führen und ſein Blut ſeinen Fein⸗ den Preis zu geben!“
„Höre auf, höre auf!“ rief Lieven,„was Du ſagſt, iſt ſchändlich..... Selbſt mein Vater hat nicht das Recht, mich ſo blutig zu höhnen! Wer Dir ſolche Dinge geſagt hat, iſt ein verächtlicher Verleumder!“
Bei dieſen Worten hatte Lieven den Kopf emporge⸗ hoben. Das Uebermaaß von ſeines Vaters Unwillen riß ihn aus ſeiner Angſt empor; er nahm eine ſtolzere Hal⸗ tung an, trat entſchloſſen auf ſeinen Vater zu und ſagte:
„Nun denn! wenn ich ſchuldig bin, ſo verurtheile mich! Aber erſt ſollſt Du mir doch deutlich ſagen, was ich verbrochen habe, und wenn ich Dir beweiſen kann, daß man Dich betrogen hat, ſo hoffe ich, wirſt Du ge⸗ recht genug ſein, mein Haupt von den ſchrecklichen Vor⸗ würfen zu entlaſten, mit denen Du es beladen haſt.“
„Ha!“ rief Denys,„weil Dein Vater unglücklich iſt und leidet, darum wagſt Du es, ſo unerſchrocken mit ihm zu reden und ihm Lehren zu geben! Aber wir wol⸗ len ſehen, Ausgearteter, was Du vorbringen kannſt, um Dich wegen des allerſchnödeſten Verrathes zu entſchuldi⸗ gen! Kennſt Du Jan Sporrelynck?“
„Ich kenne ihn! Er war mein Freund, ehe er ſich zu Schlechtigkeiten verleiten ließ.“
„Mich lieben iſt Schlechtigkeit, nicht wahr?“ fiel ihm der Oberdechant mit neuem Zorne in die Rede.


