as Ehr⸗ ächtiges, Herz mit en, eine te nicht, gen gen danken. löſend,
te Hälfte erlands⸗
nterbrach prangen ſtarrten ß ſie den rden.
ilt, und nter ihm u Arte⸗
ptmann, auf der Stunde n Vaer⸗ nan von e Feinde Nehrzahl
Jakob von Artevelde. 111
„Nun denn, ſei dem ſo, guter Freund!“ fiel ihm Artevelde in die Rede.
„Was!“ rief Ghelnoot,„ſei dem ſo! Bei Sanct Lieven's Gebeinen, dem ſoll nicht ſo ſein! Wie! die fei— gen Leliaerds, die niederträchtige Brut ſoll ſiegen über die Unſchuld! über Mher Jakob, den Befreier meines Vaterlandes! Nein, nein! es ſind mehr als dreitauſend Mann aus allen Provinzen Flanderns in der Stadt; die Genter ſelbſt ſchäumen vor Wuth.— Ich durfte es nicht wagen, ohne Eure Erlaubniß; aber ſagt ein Wort, ein einziges Wort, und die Mauern von Ser Geeraerts Teufelsſteen ſollen ſich öffnen, um Euch die Freiheit zu geben! Das Volk wird Eure ſchnöden Feinde zerſchmet⸗ tern unter ſeinem Zorne..... Sprecht! raſch! Vielleicht iſt das Urtheil ſchon gefällt.“
Artevelde ergriff Ghelnoot's Hand und antwortete mit gelaſſenem Lächeln:
„Ich danke Euch, Ghelnoot! Aber ich bitte Euch, ich beſchwöre Euch, beweiſt mir noch dieſen Freundſchafts⸗ dienſt: laßt mich das Geſetz ehren bis an's Ende! Machte Euch Eure grenzenloſe Neigung zu mir nicht blind, ſo würdet Ihr nicht wähnen, Jakob von Artevelde ſei ge⸗ neigt, einzuwilligen, daß Ströme Blutes um ſeinetwillen vergoſſen werden. Das Wort, das Ihr verlangt, werde ich nicht geben; im Gegentheil, wenn Ihr Euer Vor⸗ haben ausführt, werde ich ſagen, daß Ihr meinen Na⸗ men entehrt habt.“
„Es muß, es muß ſein!“ rief Ghelnoot ganz außer ſich.


