Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

ſeiner Familie entrollt, und ſeine ſchöne, eindringliche Stimme dazu ihren ſüßeſten Laut angenommen, ſo daß ſie den Ohren ſeiner Frau und ſeiner Tochter wie Har⸗ fentöne klang. Beide ſchienen an ſeinen Lippen zu hän⸗ gen, während ſie mit ſtrahlenden Augen ihn anſahen und ihre Herzen bei ſeinen Worten von ſüßer Hoffnung klopften. Namentlich war die gefühlvolle und leicht er⸗ regbare Veerle ganz hingeriſſen von der Betrachtung des verſprochenen Lebens.

Gott, Gott! rief ſie,wie iſt das ſchön, was Du da ſagſt, Vater! Und ich ſoll Blumen pflegen und Turteltauben aufziehen! die Mutter Gottes kleiden, die Kranken beſuchen! und die armen Kinder beten leh⸗ ren! und Mutter ſein von Allem, was rings um uns leidet! Wann denn, Vater?

Bei dieſer Frage fiel ihr Blick plötzlich auf den jun⸗ gen Denys, der ganz verwundert zuhorchte.

Wehe mir! ſeufzte ſie.Und was wird aus Lieven?

Ich folge Euch, wohin Ihr geht, wenn es mir er⸗ laubt wird, ſprach der Jüngling.

Veerle ergriff gerührt ſeine Hand und ſagte:

Ahl ſo iſt es gut! Dann werden wir Alle zuſam⸗ men glücklich ſein.

Gleich darauf ſenkte ſie verſchämt das Haupt, da die Röthe, welche Lievens Stirn bei ihren Worten bedeckte, ſie daran erinnerte, daß er das ſchöne Gut nicht mit ihr bewohnen könne.

Artevelde bemerkte ihre Verlegenheit und ſagte lächelnd:

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