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100 Jakob von Artevelde.
Bei dieſen Worten ſchlug er dem Walkmüller ſo ge⸗ waltig mit der Fauſt in das Angeſicht, daß dieſem das Blut aus der Naſe ſprang und er rücklings auf ſeine Genoſſen ſtürzte. Dieſe griffen dagegen mit dem Ge⸗ ſchrei nach Rache Lieven Comyne wieder an. Er wehrte ſich jedoch wie ein Löwe, bis ſeine Freunde ebenfalls an dem Streite Theil nahmen. Es ward nun ein allgemei⸗ nes Gefecht daraus, in welchem man jedoch keine Dolche blinken ſah, da ſie ſich damit begnügten, einander gräß⸗ lich mit den Fäuſten zu zerbläuen.
Lieven Denys hatte unterdeſſen raſch die Frauen fort⸗ geführt; voll Schrecken eilten ſte ſprachlos nach dem Ge⸗ fängniſſe und erreichten daſſelbe in wenigen Augenblicken, da es nicht fern lag.
Der kleine Philipp war jetzt erſt aufgewacht und lachte lallend über die bunten Kleider der bewaffneten Zunſtgenoſſen, welche er in der Ferne einherſchreiten ſah.
Ehe ſie ſich der Wache näherten, die vor Ser Gee⸗ raerts Teufelsſteen unter den Waffen ſtand, ſagte Frau Artevelde:
„Veerle, mein Kind, verbirg Deine Angſt, ich bitte Dich; ſage von dieſem Hohne Deinem Vater nichts; es würde ihn mehr betrüben, als Alles, was er bis jetzt gelitten hat. Und Du auch, Lieven, laß nicht merken, daß verirrte Menſchen uns ſolche Schmach zugefügt haben.“
Sie näherte ſich darauf Pieter van den Hovene, dem Hauptmanne der Wache, und zeigte ihm ein Stück Per⸗
gament mit dem Stadtſiegel. Er führte ſie in den Steen und ließ alle Pforten vor ihr öffnen, bis ſie mit Veerle
und L ſich m Thüre kehrte. D fangen hinaus ker bei brannt theilt, fangen des Ol war il milie u Letztere gung r ſich an Auf die Zoetaer und die rungen ging. beſchrän Oberha Vaerne deſto me nach all Oberſch
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