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Jakob von Artevelde.
urtheilen; aber glaubt mir, damit iſt nichts abgethan; es wird hier wiſſentlich und willentlich mit Feuer ge⸗ ſpielt.“
„Ha, ha!“ lachte Calevoet;„darum wimmelt wohl die ganze Stadt von Brüggelingen, Dendermondenern, Yperlingen und Anderen. Sie kommen, um den Ober⸗ hauptmann gegen den Schöffenrath zu vertheidigen und ihn zu befreien; aber es iſt eben ſo möglich, hier Etwas auszurichten, wie den Glockenthurm auf Eurem Rücken davonzutragen. Seht nur die Gilden nach dem Schöffen⸗ hauſe ziehen; wenn dort einige tauſend Geſellen unter den Waffen ſtehen, ſo werdet Ihr ſtillſchweigend Alles geſchehen laſſen, oder Wenige von Euch Leuten werden zurückkehren, wie Ihr gekommen ſeid.“
„Ich weiß nicht,“ fiel der Schmied ihm in die Rede; „aber Ihr ſprecht, als ob das Urtheil ſchon gefällt wäre. Mir hat eben ein Schöffe geſagt, daß viele ſeiner Amts⸗ genoſſen anderen Sinnes geworden ſind.“
„Und warum?“ fragte Calevoet ſcherzend.„Nein, nein! das Gegentheil iſt geſchehen. Jetzt, da Mher Arte⸗ velde gefangen ſitzt, ſind ſie meiſt Alle von ihm abge— fallen.“
„Die Feigheit macht ihnen große Ehre!“ murrte der Brüggeling.
„Warum?“ entgegnete der Schmied.„Weil die Unterſuchung bewieſen hat, daß Ser van Steenbeeke fal⸗ ſches Spiel ſpielt und Mher Jakob unſchuldig befunden iſt.“
„Das macht Anderen weiß!“ antwortete Calevoet. „Ich weiß wohl, daß man Liſt genug angewandt hat,
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