Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
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86 Jakob von Artevelde.

aufgehalten ſah von einer Schaar junger Männer, welche Grube

unter dem lauten Rufe:„Heil Mher Jakob! Heil dem kommt

Oberhauptmanne!“ daherkamen, den jungen Denys um⸗ D

ringten und ihn baten, mit ihnen zu gehen. f zu der „Kommt, kommt!“ ſprach Lieven Comyne, der vor⸗ ihm n

auslief.„Ihr müßt mit uns. Wir gehen nach dem ſuchen

Waelthore, um die Leute von Brügge zu empfangen; Hand,

die Klauwaerds von Yperen, von Dendermonde und von—

——

Cortryk langten ſchon an; die von Audengerde und von Jakob

Dixmude ſind ſeit geſtern in der Stadt. Binnen einer D

halben Stunde werden die Aelſtenaers und die Männer und L

vom Waeslande auch hier ſein, und noch alle Anderen. reicher

Man hat die Thore ſchließen wollen, als ob die Vlämin⸗ Häuſe

ger aus anderen Provinzen des Landes Feinde von Gent und 1

wären; aber wir haben die Stadt weit geöffnet; ſie ſollen heiten

nur wagen, Mher Jakob ein Haar auf ſeinem Haupte rere d

zu krümmen, und fünfhundert von ihnen ſpazieren in den C

die andere Welt. Die verfluchten Leligerds! Sie haben d

uns da unverſehens einen Kuchen gebacken; aber ſie Freum ſollen ihn ſelbſt eſſen, er möge ihnen ſchmecken oder Stral nicht! 1 gierig „Wenn es nach dem Rechte ginge, müßte ſein Vater Wii wohl das größte Stück bekommen,“ bemerkte ein Ge⸗ ſam! ſelle ſpitzig. „Was hat ſein Vater mit den Leliaerds gemein?“ che au

fragte Lieven Comyne, welcher ſah, daß dieſe Worte ei⸗ eifrig nen ſchmerzlichen Eindruck auf den jungen Denys mach⸗ 1 ten.„Es iſt Ser van Steenbeeke, mit ſeinen franzöſiſch Wnid

tollen Anhängern, welche ſchuldig ſind. Sie haben die