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Ser van e gegen achteten. en um- n böſen vor dem er Bruſt Tyrann derlangt, gas mich valt un⸗ Ihr, der
Jakob von Artevelde. 67 Ihr allein der Grund aller Streitigkeiten ſeid, nicht au⸗ genblicklich Euren Antrag zurücknehmt und Euer Amt niederlegt, ich das Volk aufrufen werde, um ſeine Obrig⸗ keit gegen Euch zu vertheidigen. Müſſen Ströme Blutes vergoſſen werden, um das Recht und die Freiheit zu rä⸗ chen, nun denn, ſo fallen ſie auf Euer ſchuldiges Haupt.“
„Mein Amt niederlegen?“ ſagte Artevelde mit ei⸗ nem Ausdrucke des Stolzes.„In dieſem Augenblicke, wo das Vaterland nahe daran iſt, in einen Abgrund zu ſtürzen, um wieder die Kniee vor Frankreich beugen zu müſſen? Nein, nein! ich werde meine von mir einge⸗ ſchlagene Bahn wandeln bis an das Ende, meine Pflicht thun bis an den Rand des Grabes. Iſt es meine Be⸗ ſtimmung, zu ſterben, ehe Flandern auf immer gerettet wurde, ſo ſoll mindeſtens keine Feigheit meinen Namen entehren, kein Gewiſſensbiß die ewige Ruhe meiner Seele ſtören. Euch aber, Ser van Steenbeeke, ſage ich, daß, wenn ich auch mein Amt niederlegte, ich bis mor⸗ gen warten würde; denn heute werde ich vielleicht ge⸗ rufen werden, um der ſchnödeſten Miſſethat ihr Recht anzuthun. Ich erwarte Euer Unternehmen, damit Ihr der wohlverdienten Strafe Eurer Schlechtigkeit nicht ent⸗ gehet. Geht, gebt denen, die unten warten, das Zeichen, um einen blutigen Aufſtand gegen die Obrigkeit von Gent zu beginnen und den Bürgerkrieg über Flandern zu verbreiten. Geht, bereitet Euch auch außerdem vor, Rechenſchaft über Euren ſchändlichen Anſchlag abzulegen. Ich beſchuldige Euch des Hochverraths; ich verlange, daß das Geſetz Euch für Eure Schändlichkeit beſtrafe.—
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