Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. 55

wagen, gegen dieſe Bedrückung ihre Klage zu erheben?

luere Nein! wir ſollen ſeine Mitſchuldigen werden! Die Frei⸗ Theil heit des Volkes, unſere eigene Freiheit ſollen wir ihm meine 5 preisgeben, damit er das ganze Land nach ſeinem Willen gt, in behandeln könne und ungehindert Jeden vernichten, der als die noch Vaterlandsliebe und Bürgerſtolz genug beſitzt, um i wel⸗ ſich gegen ſo ſchändliche Gewalt aufzulehnen! Welche ſelbſt Blindheit hat uns geſchlagen, meine Herren, daß wir nträgt; den Abgrund nicht ſehen, zu welchem ſolche Politik uns Nieder⸗ führen muß? Alles Gefühl des eigenen Werthes iſt uns e Liebe fremd geworden, und wir laſſen uns von der Furcht lei⸗ dampf⸗ ten, wie unwiſſende Kinder! Seht Ihr denn nicht, daß ich bin alle dieſe Gewalt nur angewandt wird, um einen Ein⸗ ig mir fluß zu erhalten, den das Volk haßt und verachtet, um licheren. eine ungeſetzliche Obrigkeit zu erhalten? Seht Ihr nicht, zaltung daß das Vaterland geopfert wird, um einem ſchmäh⸗ er in lichen Ehrgeize zu fröhnen?“

tel“ Schon von Anfang an hatte ein ſteigendes Murren ſprang die einzelnen Worte des Ser van Steenbeeke begleitet; Tone: jetzt ward er plötzlich in ſeiner Rede unterbrochen von t mein einem Theile der Schöffen, welche erzürnt riefen, daß ſolchen ſolche Sprache eine Schmach ſei für die Verſammlung, lich mit und nicht geduldet werden dürfe. Ein anderer Theil ſchrie er Ver⸗ dagegen, daß jeder Schöffe die Freiheit genieße, zu ſagen, daß das was und wie er es wolle, und daß die Anfänger des nter der. vorgeſchlagenen Geſetzes ihren Gegnern ſichtbar Gewalt daß ein anthäten. Ser van Steenbeeke konnte ſich vor Wuth Günſt⸗ beinahe nicht mehr bezwingen und verſuchte mehrere

zelche es Male das Wort zu ergreifen. Seine Stimme ward je⸗