Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

——

54 Jakob von Artevelde.

bekämpft habt, als ſeine Macht uns zerſchmettern zu wol⸗ len ſchien, werdet Ihr jetzt zurückweichen vor einem noth⸗ wendigen Unternehmen, weil Ihr fürchtet, daß ein Theil des Volkes anderer Meinung ſein wird? Ach, meine Herren! der Held iſt groß, der einen Kampf wagt, in welchem kein anderer Ruhm zu gewinnen iſt, als die Ueberzeugung, ſeine Pflicht gethan zu haben, und in wel⸗ chem er um der Erhaltung des Vaterlandes willen ſelbſt den Haß ſeiner Brüder als einzigen Lohn davonträgt; ja, er iſt größer, als der Krieger, der, bei der Nieder⸗ lage wie bei dem Siege, doch auf das Lob und die Liebe ſeiner Brüder rechnen darf.— Ihr waret meine Kampf⸗ genoſſen und Freunde gegen die äußeren Feinde; ich bin überzeugt, meine Herren! daß Ihr eben ſo muthig mir beiſtehen werdet in dem Kampfe gegen die gefährlicheren inneren Feinde, für die Vertheidigung und Erhaltung unſeres theuren Flanderns. Ich bitte Gott, daß er in dieſem wichtigen Augenblicke Euren Geiſt erleuchte!“ Kaum hatte Artevelde ſeine Rede geendet, ſo ſprang Ser van Steenbeeke auf und ſprach mit beißendem Tone: „Meine Herren! es wundert mich, es foltert mein Gemüth, zu ſehen, daß die Geſetzgeber Gents ſolchen Vorſchlag anhören können, ohne ihn augenblicklich mit allgemeinem Unwillen, was ſage ich? mit endloſer Ver⸗ achtung zu verwerfen! Wie? iſt es nicht genug, daß das vlämiſche Volk ſeit acht Monaten gebeugt geht unter der Willkür des Oberhauptmanns? Nicht genug, daß ein Tyrann alle Geſetze mit Füßen tritt, um ſeine Günſt⸗ linge zu befördern und diejenigen zu treffen, welche es

wagen Nein! heit de preisg behand noch 2 ſich ge Blindl den A führen fremd ten, n alle d fluß 3 eine u daß d lichen

S die eir jetzt v einem ſolche und n dagege was vorgef anthät beinal Male