50 Jakob von Artevelde.
es iſt nur die Beſchränkung der Freiheit, Böſes zu thun und durch ſchlechte Anſchläge die Gemeine und Flandern in das Verderben zu ſtürzen.— Man fragt mich, von welcher Gefahr ich rede? Hat Mher Dejonckere die Ab⸗ ſicht, mich zu erſuchen, ich ſolle klarer ausdrücken, was Jeder weiß und vor Augen ſieht, ſo bin ich bereit, ihm zu genügen.— Wir haben mit Heldenmuth gekämpft und keine Opfer geſcheut, um uns von dem Drucke der Herrſchaft Frankreichs zu befreien. So lange dieſer ruhmreiche Streit dauerte, waren wir Alle von demſel⸗ ben Verlangen beſeelt: Befreiung des Landes, Wieder⸗ erweckung des Gewerbfleißes und des Handels, Freiheit für jeden Bürger nach den Rechten und dem Herkommen ſeiner Gemeine. Allein es ſcheint, als ob die Völker nach einer großen Anſtrengung ihrer Kräfte, die durch einen vollen Sieg gekrönt wird, Eile hätten, ihr eigenes Werk zu verderben oder mindeſtens durch Unſchlüſſigkeit verderben zu laſſen. Die Zeit des Ueberganges, meine Herren, iſt gefährlicher, als der Kampf ſelbſt, da er die Muthigſten unvorbereitet findet gegen die Anſchläge des Feindes. Dann müſſen aber diejenigen, deren Vorſorge die Erhaltung der Früchte des Sieges anvertraut iſt, zei⸗ gen, daß ſie mindeſtens wachſam bleiben und daß ihre Kraft hinreicht, das Böſe zu treffen, ſelbſt wenn es ſich mit dem Schilde der Geſetzlichkeit deckt.“
„Das ſind Gründe eines Tyrannen!“ rief Willem Dejonckere von Neuem.„Es war wohl der Mühe werth, ſo viel Blut zu vergießen, um minder frei zu ſein, als wir es unter Frankreichs Einfluß waren?“
ruhige Anhät den in Bünd niß m Fland ger ei die öf die Bu Fremd Verder warten ben, nicht 1 meine mag d


