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34 Jakob von Artevelde.
ſelbſt anklagen, da er weiß, daß ich ſeiner verderblichen Politik entgegenarbeite und unſerem geſetzlichen Fürſten wieder zu ſeinem alten Anſehen verholfen wiſſen will. In dem Augenblicke nun, in welchem er mir Dinge zur Laſt legt, welche er nicht das Recht hat einem Schöffen der Gemeine zu ſagen, werde ich aufſtehen, das Stadt⸗ haus verlaſſen und laut rufen: man entkräfte das An⸗ ſehen der Schöffen und thue der Obrigkeit Gewalt an. Unſere Leute, die unten ſtehen, in Folge des Planes, den wir ſo eben entworfen haben, ſchreien dann mit aller Macht nach Rache. Der größte Theil unſerer Man⸗ nen, die unterdeſſen auf dem Freitagsmarkte das Volk aufzuhetzen ſuchen, eilt bei dem Lärm herbei; wir über⸗ wältigen das Stadthaus, nehmen den Oberhauptmann und die bösgeſinnten Schöffen gefangen und halten auf der Stelle in Gegenwart des Volks ein peinliches Ge⸗ richt, und verurtheilen alle Landesverräther und Tyran⸗ nen zum Tode. Der Graf kehrt unmittelbar darauf zu⸗ rück, und mit ſeiner Genehmigung geben wir der Ge⸗ meinde ihre rechtmäßige Einrichtung. Dies iſt in der Kürze der ganze Entwurf, den Ihr übrigens, wenige Aenderungen abgerechnet, bereits ſeit drei Tagen kennt.“
„Und wie groß iſt die Macht, über die wir mit Sicherheit verfügen können, Ser van Steenbeeke, wenn ich es wiſſen darf?“ fragte Denys.
„Sie beträgt zuſammen an vierhundert Mann, nach der Angabe jedes dieſer Herren. Es iſt nicht viel; aber wir rechnen auf das Volk, das uns Beiſtand leiſten wird, ſobald die Bewegung durch uns in Gang gebracht iſt.
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