Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

d ging düſterer verbarg raſchem genaers⸗ glich vor auf den

Wächter dechanten

nbekannt nen dun- nderte er einken an gleich ge⸗

iem ziem⸗ ne einzige n Scheine anen kön⸗ n Kamine in befand, tet.

at eintrat, ein; denn ſie Mher in auf und

Jakob von Artevelde. 33

drückten ihm die Hand, während Ser van Steenbeeke und ſeine Anhänger ihm wie zornig einen kurzen Gruß zunickten.

„Was iſt das, meine Herren?“ rief der Oberdechant mit erheuchelter Verwunderung.„Ihr ſeid ſchon Alle hier, und ich hatte geglaubt der Erſte zu ſein?“

„Es iſt beinahe zehn Uhr!“ bemerkte Ser van Steen⸗ beeke halb ſcherzend.

„Sollte das wahr ſein?“ ſagte Denys.„Ich habe mich in der Stunde getäuſcht. Nun denn! bleibt die Sache auf morgen beſchloſſen? Wird Jeder auf ſeinem Platze ſtehen und ſein Leben muthig wagen für Freiheit und Vaterland?“

„Es iſt uns unmöglich, Alles zu wiederholen, was hier geſagt iſt,“ bemerkte Ser van Steenbeeke.„Jeder von uns hat ſich auf morgen vorzubereiten und heute noch einige treue Freunde zu benachrichtigen. Erlaubt alſo, meine Herren, daß ich mit kurzen Worten dem Oberdechanten mittheile, was hier beſchloſſen wurde. Morgen um zehn Uhr wird die große Schöffenverſamm⸗ lung auf dem Stadthauſe eröffnet. Nach dem Berichte muß Artevelde ein äußerſt ſtrenges Geſetz über Aufruhr, Streitigkeiten, Verwundungen und Ermordungen vor⸗ tragen. Ich werde dieſe Gelegenheit wahrnehmen, um ihn vor dem Schöffenrathe der angemaßten Gewalt, Rechtsverdrehung und der Tyrannei zu beſchuldigen, und werde das mit Worten thun, die ihn wohl in Wuth bringen ſollen, wie vorſichtig er auch ſein mͤge. Ohne Zweifel wird er nun gegen mich ausfallen und mich Fakob von Artevelde. IV. 3